Tests: Nach der Pause aufgewacht

Die Landesklasse-Kicker aus Freiberg, Lichtenberg und Langenau hatten zunächst Probleme, steigerten sich aber deutlich.

Freiberg/Langenau.

Die Landesklasse-Fußballer des BSC Freiberg haben im zweiten Test den zweiten Landesligisten bezwungen: Dem 4:0 gegen Pirna-Copitz ließen die Freiberger am Sonntag ein 3:2 (1:2) gegen Sachsenliga-Aufsteiger Motor Marienberg folgen - taten sich dabei jedoch deutlich schwerer als in der Vorwoche. "Ich freue mich natürlich über den Sieg, aber wir haben noch viel Luft nach oben", sagte BSC-Spielertrainer Rico Thomas.

Der BSC fand diesmal schlecht ins Spiel und lag nach einer Viertelstunde schon mit 0:2 hinten. "In der ersten Halbzeit hat bei uns wenig funktioniert", so Thomas. Positiv sei eigentlich nur gewesen, dass Tommy Gommlich kurz vor der Pause der 1:2-Anschlusstreffer gelang. Nach dem Wechsel bekamen die Freiberger mehr Zugriff und wandelten den Rückstand innerhalb kurzer Zeit durch Stefan Richter und Patrice Göll in eine 3:2-Führung (51., 53.) um. "Wir haben es aber versäumt, weiter Druck aufzubauen", so der Coach. So verlief das Spiel bis zum Schluss unspektakulär.

Ebenfalls mit 3:2 (1:2) konnte der SV Fortuna Langenau sein erstes Testspiel gegen den FC Concordia Schneeberg gewinnen. Der Aufsteiger in die Landesklasse Mitte bekam gegen den Vorjahresfünften der Landesklasse West zu spüren, was ihn in der neuen Spielklasse erwartet. Fortuna kassierte nach einem individuellen Abwehrfehler und einem Standard zwei frühe Gegentore. Die Gäste bestimmten das Geschehen im ersten Durchgang klar, auch wenn Tim Krause nach 30 Minuten verkürzte. "In der ersten Hälfte haben wir von Schneeberg gezeigt bekommen, wie in der Landesklasse in Sachen Tempo und Taktik agiert wird", sagte Fortuna-Trainer Matthias Zänker. Seine Mannschaft habe zunächst sehr nervös agiert und 45 Minuten gebraucht, um sich zu finden. Im zweiten Durchgang spielte Fortuna nach taktischen Umstellungen deutlich besser, drehte durch zwei Treffer von Patrick Thiele das Spiel und hatte weitere klare Chancen.

Auch Manuel Kluge, der Trainer des SV Lichtenberg, sah gegen die SG Dresden-Striesen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten seiner Männer. Zur Pause lag der SVL gegen den Sachsenliga-Aufsteiger 0:7 hinten, gestaltete das Resultat dann aber durch Tore von Drechsel und Timmel zum 2:7 noch freundlicher. "Wir sind vor der Pause überhaupt nicht in die Gänge gekommen", sagte Kluge. Man habe den Gegner zum Toreschießen förmlich eingeladen. "Das war weit von dem entfernt, was ich mir vorstelle", so der SVL-Coach.

In der zweiten Halbzeit habe die Mannschaft aber eine klare Reaktion gezeigt. Das stimme ihn positiv, so Kluge. Im Moment zählen ohnehin keine Resultate, "sondern einzig und allein die Entwicklung der Mannschaft". (kbe/sb)

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