Trainer fordert mehr Geduld

In der Bezirksliga stehen die Handballer des SVNiederwiesa und des HV Oederan unter Zugzwang. Bisher konnten sie jeweils nur einmal als Sieger vom Parkett gehen.

Niederwiesa/Oederan.

Martin Herwick, der Trainer des Handball-Bezirksligisten SV Grün-Weiß Niederwiesa, machte gestern kein Geheimnis daraus, dass ihm die 28:36-Auswärtsniederlage beim TSV Mittweida noch lange schwer im Magen lag. "Die Auswertung des Spiels hat mehr Zeit als sonst in Anspruch genommen. Auch die Mannschaft ging selbstkritisch mit der Leistung um und fand klare Worte", sagt der Coach.

Morgen unternimmt der Liganeuling einen neuen Anlauf, sein schmales Punktekonto (2:8 Zähler) aufzustocken. Dabei bekommen es die auf Rang 10 stehenden Grün-Weißen mit der USG Chemnitz zu tun, die mit 6:6 Punkten derzeit auf dem 7. Tabellenplatz notiert ist. Es bedarf nun einer merklichen Steigerung in den Niederwiesaer Reihen, um den zweiten Saisonsieg einfahren zu können. Herwick ist sich sicher, die größte Baustelle innerhalb seines Teams gefunden zu haben. "Wir haben diese Woche in den beiden Trainingseinheiten daran gearbeitet, die Schwächen in der Abwehr abzustellen. In der Defensive brauchen wir deutlich mehr Stabilität, um bestehen zu können", sagt der Übungsleiter.

Zudem mahnt er die Minimierung der technischen Fehler an. "Wir müssen im Angriff mehr Geduld aufbringen", fordert Herwick. Er musste in der Vergangenheit zu viele Fehlwürfe notieren. Auch in Sachen Einstellung sieht er durchaus Nachholebedarf. "Wir müssen auf dem Parkett mehr Leidenschaft und Emotionen zeigen. Das gilt auch für die Spieler, die gerade nicht auf der Platte stehen", so Herwick.

Auch beim HV Oederan (11./ 2:10) hält sich der Spaßfaktor aktuell in Grenzen. "Sicherlich müssen wir den Hebel nun langsam umlegen. Doch wir werden nach sechs Spielen nicht die Nerven verlieren, sondern morgen einen erneuten Anlauf nehmen, um zu punkten", sagt HVO-Trainer Michael Kranz.

Der Gegner und Gastgeber Zwönitzer HSV II (8./4:8) ist derzeit vom Leistungsvermögen früherer Tage weit entfernt und scheint nicht unschlagbar. Wie es mit einem Sieg gegen die Erzgebirger funktionieren kann, hat am ersten Spieltag der SV Grün-Weiß Niederwiesa beim 26:25-Heimsieg demonstriert.

Viel erfolgreicher haben sich bisher die Damen des HV Oederan sowie des VfB Flöha in der Bezirksklasse geschlagen. Nun wollen die Ladys ihre Erfolgsstorys fortschreiben. Die Oederaner Frauen müssen dabei morgen auswärts beim Zwönitzer HSV II bestehen. Dort kann das Team von Trainer Robert Eckardt durchaus selbstbewusst auflaufen, denn die letzten beiden Partien gewann der HVO. Zudem kann sich der Tabellenstand sehen lassen: Mit 9:3 Zählern liegt die Vertretung auf den zweiten Tabellenplatz. Gegner Zwönitz II kann da nicht mithalten. Mit 4:6 Punkten wird die Mannschaft auf dem achten Platz geführt.

Die Flöhaer Frauen (7./6:6) können sich am Sonntag gegen den Oberlungwitzer SV (5./6:4) über Heimvorteil freuen. Trainerin Anne Benke hat bei ihren Amazonen zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend festgestellt. "Und diesen wollen wir zu Hause natürlich fortsetzen", sagt die Flöhaer Übungsleiterin zuversichtlich.

In der Männer-Kreisliga haben die Mannschaften des VfB Flöha und der SG Rotation Borstendorf am Wochenende spielfrei.

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