TSV-Damen bleiben oben dran

Die Handballerinnen von Fortschritt Mittweida haben den HC Annaberg-Buchholz mit 24:16 geschlagen. Auch die Frauen von Motor Rochlitz geben sich keine Blöße im Meisterrennen.

Mittweida/Rochlitz.

Auf die Tabelle der Handball-Bezirksklasse schauen die Frauen des TSV Fortschritt Mittweida und des BSC Motor Rochlitz derzeit gern. Beide Teams gaben sich am Wochenende im Titelrennen keine Blöße, gewannen ihre Partien und bleiben auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter, dem HC Glauchau/Meerane III.

Obwohl es für ihre Mannschaft nur drei Punkte mit einem Nachholspiel in der Hinterhand zum Tabellenführer sind, glaubt die Mittweidaer Trainerin Sabine Podzimek nicht an den ganz großen Wurf. "Glauchau/Meerane ist meiner Meinung nach eine Klasse besser", sagt sie. "Sie haben in den vergangenen Wochen mit teils hohen Siegen überzeugt."

Für ihre eigene Mannschaft lief es am Samstag auch gut. Sie bezwang den HC Annaberg-Buchholz mit 24:16 (9:7). Die Partie war lange Zeit ausgeglichen. Mit einem Sieben-Tore-Lauf in der Schlussviertelstunde haben die Mittweidaerinnen den Grundstein zum Sieg gelegt. "In dieser Phase hat unsere Torhüterin Julia Prillwitz zudem zwei Siebenmeter gehalten", so Podzimek. Davor verlief die Partie ausgeglichen. "Neben Julia im Tor, die gut aufgelegt war, hat auch die Abwehr prächtig funktioniert. Hinzukam, dass die Mannschaft unsere einstudierten Spielzüge konsequent angewendet hat." Nach Meinung der Trainerin habe die Mannschaft derzeit auch das nötige Glück auf seiner Seite, sagt sie. "Dann geht ein Ball vom Pfosten eben auch mal ins Tor und springt nicht wieder ins Feld zurück."

Auf der Platte stand mit Susan Labude eine neue Spielerin im Mittweidaer Trikot. "Sie studiert in der Stadt und hat zuvor in Görlitz Handball gespielt", sagt Podzimek über die Spielerin, die im linken Rückraum sowie auf Linksaußen zum Einsatz kommt. "Dazu gibt sie unserer Abwehr mehr Stabilität." Ihr gelangen gegen Annaberg-Buchholz drei Treffer. Beste Mittweidaer Werferin war Anne Kirsten mit elf Treffern. Die TSV-Frauen rangieren weiterhin auf dem 3. Platz. "Die Ziele sind nun ganz andere als in der Hinrunde. Zunächst einmal wollen wir noch zwei, drei Spiele gewinnen", sagt Sabine Podzimek.

Dass ihre Mannschaft am Wochenende nicht auf den 2. Tabellenplatz geklettert ist, lag an den Handballerinnen des BSC Motor Rochlitz. Das Team von Trainer Daniel Eckelt erledigte die Hausaufgaben und gewann beim Zwönitzer HSV II mit 26:19 (13:9) und bleibt damit ärgster Verfolger von Spitzenreiter HC Glauchau/Meerane III.

Für die BSC-Frauen waren die Erzgebirgerinnen bisher so etwas wie der Angstgegner. "In den bisherigen drei Spielen seit dem Aufstieg haben wir gegen diese Mannschaft noch nicht gewonnen", sagt Daniel Eckelt. Doch in den vorangegangenen Spielen habe seine Mannschaft viel Selbstvertrauen getankt, so der Coach. Und seine Mannschaft machte da weiter, wo sie zuletzt aufgehört hatte. "Leider nur bis zur 18.Minute. Dann hat sie etwas den Faden verloren und Zwönitz kam zu einfachen Toren." Danach setzten sich die Rochlitzerinnen bis zur Pause auf 13:9 ab. In der zweiten Halbzeit ließen sie dann nichts mehr anbrennen. "Unser Schlüssel zum Sieg war einmal mehr die gute Abwehrarbeit und schnelles Rückzugsverhalten", so Eckelt. Seine Mannschaft empfängt nach einer vierwöchigen Pause am 29. Februar den HC Glauchau/Meerane III zum Spitzenspiel in der Regenbogenhalle. Die Mittweidaer Frauen reisen am selben Tag zur HSG Rottluff/Lok Chemnitz, dem Siebten der Bezirksklasse-Staffel. (mit gbö)


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