TSV-Frauen verpassen Anschluss

Die Handballerinnen aus Penig sind in der Bezirksliga einmal mehr leer ausgegangen. Gegen Raschau-Beierfeld unterlagen sie mit 23:27 (8:10).

Penig/Mittweida.

Es ist ein altes Lied, das die Peniger Handball-Damen in dieser Saison verfolgt. "Wir belohnen uns einfach nicht für unseren Aufwand und haben teilweise auch Pech", sagt der Trainer der TSV-Frauen, Heiko Schneider. Auch im Heimspiel gegen die SG Raschau-Beierfeld sei das einmal mehr der Fall gewesen. Bei der 23:27 (8:10)-Heimniederlage gegen den Tabellenvierten war ein Punktgewinn durchaus drin, obwohl die Penigerinnen im gesamten Spiel nicht einmal in Führung lagen.

"Wir sind von Beginn an einem Rückstand hinterhergerannt, haben uns aber immer wieder herangekämpft", so Schneider, der seiner Mannschaft trotz der Niederlage eine gute Leistung bescheinigte. Bis zum 6:6 (18.) war die Partie ausgeglichen, danach erarbeiteten sich die Gäste bis zur Pause einen Zwei-Tore-Vorsprung (10:8). Zu Beginn der zweiten 30 Minuten lagen die TSV-Damen zwischenzeitlich gar mit vier Toren zurück (11:15/37.), doch sie zeigten Kampfgeist. Beim 17:18 (43.) waren sie wieder auf Tuchfühlung. "Doch immer, wenn wir die Chance auf den Ausgleich hatten, kam das Pech im Abschluss zurück und der Gegner zog wieder davon", sagte Heiko Schneider zu den Pfostenwürfen in diesen Phasen. Drei Minuten vor Schluss war beim Stand von 22:24 noch ein Punktgewinn möglich. "Allerdings mussten wir dann schnelle Abschlüsse suchen, die zu ungenau waren", so Schneider. Auf der Gegenseite trafen die beiden besten Schützinnen der Gäste, Carolin Kopp und Anna-Maria Döscher, nach Belieben. "Ihre Würfe waren scharf und präzise und schwer zu halten", so Schneider. Dennoch habe seine Debütantin im Peniger Tor, Lamia Graf, einen guten Eindruck hinterlassen. "Sie ist in der vergangenen Woche 16 Jahre geworden und somit nun bei den Frauen spielberechtigt", sagt der Coach, der sie gleich von Beginn an zwischen die Pfosten stellte.

Da die Konkurrenz im Abstiegskampf am Wochenende zum Teil gepunktet hat, sind die Peniger Frauen bei den letzten beiden Heimspielen in diesem Jahr schon unter Zugzwang im Abstiegskampf. Am Samstag empfangen sie die USG Chemnitz (5./10:8), eine Woche später gastiert Tanne Thalheim (8./7:11) in der Peniger Sporthalle. "So langsam aber sicher brauchen wir wieder Punkte", so Schneider.

Statistik TSV Penig: Graf, Zschunke, Hermann, Korb (9/4), Bieber (2), Vanessa Kühn (1), C. Schneider (8/1), V. Schneider, Bola (2), Meyer, Vogt (1), Tomoscheit, Fries

In der Frauen-Bezirksklasse sind die Damen des TSV Fortschritt Mittweidaer weiterhin gut in Form. Durch den 19:13 (11:6)-Heimsieg gegen die HSG Rottluff/Lok Chemnitz rehabilitierten sie sich nicht nur für die Auswärtsniederlage bei Spitzenreiter Nickelhütte Aue in der Woche zuvor, sondern kletterten zugleich auf den 6. Platz. Nach einer Viertelstunde erarbeiteten sich die Mittweidaerinnen nach und nach den Vorsprung. Mit einem Vier-Tore-Lauf zogen sie bis zur Halbzeit auf 11:6 davon. Diesen Vorteil ließen sie sich in den zweiten 30 Minuten nicht mehr nehmen, obwohl es nach 44 Minuten nur noch zwei Tore Vorsprung waren.

Statistik TSV Mittweida: Prillwitz, Gutschick, Lena Hübler, Storl (1), Susann Podzimek, Kirsten (9/7), Morgenstern (1), Luisa Hübler, Köhler (5), Wehling (1), N. Wagner (2/1)

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