TSV gibt sich keine Blöße

Die Mittelsachsenliga-Fußballer des TSV Großwaltersdorf/Eppendorf haben Siebenlehn mit 4:0 (1:0) bezwungen. Dabei traf sogar der Bruder des Trainers kurz vor Schluss.

Großwaltersdorf.

Auch am ersten Spieltag der Rückrunde ziehen die beiden Spitzenteams der Mittelsachsenliga im Gleichschritt voran. Während Lichtenberg gegen Oederan gewann, gab sich Verfolger TSV Großwaltersdorf/Eppendorf beim 4:0 (1:0)-Heimsieg gegen den Siebenlehner SV keine Blöße.

Die Großwaltersdorfer (35 Punkte) bleiben damit nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter den punktgleichen Lichtenbergern. Gestern holten sie immerhin einen Treffer auf. "Es wäre schon kurios, wenn am Ende das Torverhältnis über den Meister entscheiden würde", sagte der Großwaltersdorfer Trainer Robert Hohlfeld nach dem Spiel. Sein Team habe einige Zeit gebraucht, um ins Spiel zu finden. "Doch anscheinend sind wir mit den Bodenverhältnissen etwas besser als die Siebenlehner zurechtgekommen", so der 40-jährige TSV-Coach. "Dennoch haben die Gäste auf dem schmierigen Boden alles entgegengesetzt, was sie hatten und wir hätten das erste Tor vielleicht eher schießen müssen." Die Erlösung für seine Mannschaft erfolgte in der 34. Minute, als Heiko Dittrich aus Nahdistanz im Nachsetzen die Führung für die Gastgeber erzielte. Bis zur Pause blieb es dabei.

"In der zweiten Halbzeit sind wir dann besser in Fahrt gekommen und haben verdient gewonnen", sagte Hohlfeld. Kai Rüdiger schoss den Ball in der 55. Minute nach einem abgewehrten Eckball per Aufsetzer ins lange Eck. Nach dem 3:0, das David Krauße mit einer schönen Einzelleistung in der 73. Minute erzielte, waren alle Messen gelesen. Robert Hohlfelds Bruder Martin (38) durfte sich in der Schlussphase auch noch in die Torschützenliste eintragen. Allerdings habe er bei einem Konter in der 86. Minute den Ball nur noch über die Linie drücken müssen, so sein älterer Bruder. "Von der Physis her könnte Martin sicherlich noch mithalten, aber er hat sich entschlossen, etwas kürzer zu treten und normalerweise nur noch in der zweiten Mannschaft oder bei den alten Herren aufzulaufen", sagt Robert Hohlfeld. Für das Heimspiel gegen Siebenlehn habe er ihn allerdings überreden können.

Durch den Sieg hat der TSV immer noch die Chance, auf Platz 1 zu überwintern. Doch dafür muss er am Sonntag bei Mittweida II mehr Punkte einfahren als Lichtenberg.

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