TSV will raus aus der kleinen Krise

Fußball, Mittelsachsenliga: Flöhaer unter Zugzwang

Flöha.

Mirko Schwoy (Foto) ist etwas ins Grübeln geraten. Über die Resonanz sowie Einsatz- und Leistungsbereitschaft im Training kann sich der Übungsleiter des TSV Flöha nicht beschweren. Seiner Mannschaft ist es im bisherigen Saisonverlauf der Fußball-Mittelsachsenliga jedoch nur bedingt gelungen, zu den Spieltagen mit dieser Intensität auf dem Platz zu agieren und entsprechende Resultate zu verbuchen.

Folglich ist der TSV mit lediglich zehn Punkten auf dem 8. Tabellenplatz notiert. Nach einer internen Ursachenforschung habe man einen der Hauptgründe für diese Leistungsdiskrepanzen ausgemacht. "Ich hoffe, dass nach der Aussprache, die gar nicht gesellig verlief, jetzt alle die Zeichen der Zeit erkannt haben", sagte Schwoy. Am Sonntag empfängt sein Team das bislang sieglose Schlusslicht BSC Motor Rochlitz, dass aktuell nur einen Zähler auf dem Konto hat. "Nachdem meine Mannschaft beim deutlichen 6:1-Sieg im Pokalspiel in Altmittweida schon gute Ansätze gezeigt hat, erwarte ich nun auch im Punktspiel eine Reaktion", so der TSV-Coach. In diesem Spiel können seine Männer selbst festlegen, "wohin die Reise künftig gehen wird".

Das Spitzenspiel des 8. Spieltages findet in Langhennersdorf statt. Dort trifft der gastgebende TSV, der mit 15 Zählern Dritter ist, auf den ungeschlagenen Liga-Primus TSV Großwaltersdorf/Eppendorf (17). Im Lager des Tabellenführers weiß man um die Schwere der Aufgabe. "Der Gegner hat in den vergangenen Wochen überzeugt, zudem sind unsere Auftritte in Langhennersdorf in den vergangenen Jahren durchaus ausbaufähig gewesen", analysierte der Großwaltersdorfer Trainer Robert Hohlfeld. Ihm sei klar, dass seine Mannschaft ein paar Schippen drauflegen muss, um bestehen zu können. "Wir wollen auf jeden Fall unseren 1. Platz verteidigen. Zum Glück steht uns, im Gegensatz zum jüngsten Pokalspiel, wieder ein etatmäßiger Torwart zur Verfügung", erklärte der Trainer des Spitzenreiters.

Der in der Tabelle wieder etwas abgerutschte Oederaner SC (4./ 14 Punkte) will den Anschluss an das Spitzentrio nicht verlieren. Am Sonntag muss der OSC beim Aufsteiger SV Geringswalde/Schweikershain bestehen. Und die Mannschaft hat dort auch Gelegenheit, sich für das Pokalaus bei den unterklassigen Auerswaldern zu rehabilitieren. (kbe)

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