Überraschung bleibt aus

Für die Volleyballer des Hennersdorfer SV ist im Halbfinale des Landespokals Endstation gewesen. Deshalb ist die Stimmung in der Truppe aber keinesfalls auf den Nullpunkt gesunken.

Hennersdorf.

Die Volleyball-Recken des Hennersdorfer SV tanzen ab sofort nur noch auf einer Hochzeit. Denn das Team von Spielertrainer Udo Haußmann verlor im Halbfinale des Landespokals gegen Sachsenligist GSVE Delitzsch II und musste somit die Segel streichen. Nun können sich die Hennersdorfer voll und ganz auf den Klassenerhalt in der Sachsenklasse konzentrieren.

Mit 1:3 (17:25, 25:18, 21:25, 20:25) zogen die Hennersdorfer am Sonnabend gegen die Bundesliga-Reserve der Delitzscher den Kürzeren, leisteten dabei aber beachtlichen Widerstand. Anfangs musste man um den HSV fürchten, denn die Gäste in der Zschopauer Sporthalle legten los wie die Feuerwehr. Mit fünf Punkten lag Delitzsch sofort vorn. "Dann ist es uns aber gelungen, selbst einige Akzente zu setzen", sagte HSV-Coach Haußmann.

Ab Mitte des ersten Satzes wurde das Match ausgeglichener, doch der aktuelle Dritte der Sachsenliga ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Am Ende siegte der GSVE (Gymnasialer Sportverein Ehrenberg) aus Delitzsch deutlich mit 25:17. Was der HSV im Auftaktsatz angedeutet hatte, wurde im zweiten Durchgang Realität. Das Hennersdorfer Team hielt von Anfang an dagegen, von einem Klassenunterschied war nichts mehr zu sehen. Und als die Gäste dann auch noch in eine Aufschlagserie des an diesem Tag wieder einmal überragenden Markus Haußmann liefen, hieß es nach knapp 20 Minuten 25:18 für den HSV. "Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert und der Favorit gewarnt", berichtete Haußmann.

Doch anschließend nahm das Pokalspiel seinen erwarteten Verlauf. Die HSV-Männer wehrten sich zwar nach Kräften, doch Delitzsch legte punktemäßig immer wieder vor. Als Hennersdorf 8:12 zurücklag, kämpfte sich der HSV wieder auf 11:12 heran. Anschließend vergaben die Gastgeber aber die Chance zum Ausgleich, Delitzsch setzte sich wieder etwas ab. "Nach diesem Strickmuster verlief dann auch das restliche Spiel", sagte der Spielertrainer.

Am Ende hat der HSV sein Vorhaben umgesetzt und ordentlich dagegen gehalten. "Aber der Erfolg der Gäste geht auch in dieser Höhe in Ordnung ", sagte der Hennersdorfer Chefvolleyballer. Der Gegner habe konstanter gespielt. "In der Blockarbeit war Delitzsch viel schneller und aggressiver als wir", zählte er einen Vorteil der Gäste auf. Es sei ein tapferer und mutiger Auftritt seines Teams gewesen. Doch dafür können wir uns in der Sachsenklasse nichts kaufen", sagte Haußmann. "Nun müssen wir die Kräfte für die Punktspiele bündeln." (mit udo)

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