Vereine wünschen sich Hilfe

Fußball: Schwierige Umsetzung der Auflagen

Auerswalde/Lunzenau.

Die ersten Fußballspiele in Mittelsachsen nach der Coronapause, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden, werfen bei den Vereinen im Nachgang keine sportlichen, sondern organisatorische Fragen auf. Speziell betrifft das die Partie zwischen Wacker Auerswalde und Fortschritt Lunzenau (3:1), bei der mehr als die erlaubten 63 Personen ziemlich nah am Spielfeld standen. "Wir tun alles dafür, damit unsere Fans nicht nach Auerswalde fahren und dann stehen dort mehr Leute, als zugelassen sind - und äußern sich auch noch unschön gegenüber unseren Spielern", kritisiert der Lunzenauer Vereinschef Tommy Haeder. Er verweist aber zugleich darauf, dass das Auerswalder Funktionsteam keine Schuld treffe.

"Für uns als Heimverein ist es schwierig, den Sportplatz komplett abzusperren", so Wacker-Chef Denny Haunstein, der im Pokalspiel alle drei Treffer für seine Mannschaft erzielte. Neben dem Fußballfeld seien ein Spielplatz und eine Straße, weitere Grünflächen befinden sich in privater Hand. Haunstein zufolge habe der Verein die Auflagen des Kreisverbandes Fußball erfüllt. Beide Klubs wünschen sich jedoch mehr Hilfestellung. (rosd)

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