Verletzungen überschatten Fußballspiele

Lange Unterbrechung bei Partie in Lichtenberg

Marbach/Geringswalde.

In der Fußball-Mittelsachsenklasse hat am Wochenende das Spitzentrio Punkte gelassen. Überschattet wurden drei Partien von schweren Verletzungen.

Der SV Marbach muss wohl die gesamte Saison auf Martin Seidel verzichten. Der Sohn des Marbacher Trainers Steffen Seidel zog sich am Samstag einen Wadenbeinbruch zu. "Er ist wohl ohne Fremdeinwirkung im Rasen hängen geblieben", sagt sein Trainer und Vater Steffen Seidel. Aufgrund der Verletzung und des Arzteinsatzes wurde die Partie rund 20 Minuten unterbrochen. In der langen Nachspielzeit der ersten Hälfte legten die Lichtenberger mit zwei Toren den Grundstein zum 5:1-Heimsieg. Mit sechs Punkten aus zehn Spielen sind die Marbacher, die in Lichtenberg in Unterzahl weiterspielen mussten, Vorletzter.

Spitzenreiter SV Geringswalde/Schweikershain hat bei der ersten Saisonniederlage (1:3 in Großhartmannsdorf) ebenfalls früh wechseln müssen und auch hier erwischte es den Sohn des Trainers: Toni Vogel stürzte nach einem Zweikampf unglücklich und musste mit einer Schulterverletzung ebenfalls ins Krankenhaus. Tabellenführer bleibt sein Team aber, da sich im Verfolgerduell zwischen Claußnitz und Hainichen (2:2) kein Sieger fand.

Damit ist Fortschritt Lunzenau durch den 1:0-Sieg in Bräunsdorf etwas näher an die Spitze herangerückt. Die Lunzenauer hatten allerdings mit Denny Wenzel ebenfalls einen Verletzten zu beklagen. Er brach sich nach einem Foul den Mittelfuß. rosd

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