Wackere Frauen bringen Favoriten ins Stolpern

Die Fußballerinnen der SpG Auerswalde/Sachsenburg haben das Pokalfinale knapp verpasst. Allerdings ärgerten sie Falkenau sogar über 90 Minuten.

Niederlichtenau.

In einer Sache sind sich am Sonntagmittag alle Zuschauer des Kreispokal-Halbfinals zwischen der SpG Auerswalde/Sachsenburg und dem TSV Falkenau einig gewesen. Angesichts der glühenden Mittagshitze haben beide Mannschaften ein temporeiches Spiel gezeigt. Das glücklichere Ende hatten am Ende die Falkenauerinnen für sich. Sie zogen durch den 4:2-Auswärtssieg nach Verlängerung ins Endspiel ein, das am 30.Juni im Lunzenauer Stadion ausgetragen wird.

Für den Trainer der Gastgeber war nur das Ergebnis ernüchternd. "Ich kann den Mädels gar keinen Vorwurf machen, da sie bei diesem Temperaturen ein tolles Spiel gemacht haben", sagt Uwe Schmidt, der bereits seit 2003 im Trainerteam der der Frauenmannschaft und seit 2005 Chefcoach ist. "Am Ende waren die Falkenauerinnen im Abschluss etwas cleverer", so der 53-Jährige, der mit seinem Team den TSV-Damen die erste Saisonniederlage auf Rasen beibringen wollte.

Zunächst sah es auch danach aus. Simone Esper brachte die Spielgemeinschaft in der 14. Minute in Führung. Doch Falkenaus beste Torjägerin aus der Meisterrunde, Nicole Schubert, glich nur drei Minuten später aus. Das Spiel blieb weiter temporeich, doch in den ersten 35Minuten fielen bis zur Halbzeit keine Tore mehr. Im zweiten Durchgang gingen die Gastgeberinnen durch Jenny Glaß erneut in Führung, doch direkt nach einer Trinkpause gelang Schubert mit ihrem zweiten Treffer wieder der Ausgleich. In der zweimal zehnminütigen Verlängerung sorgten Lysann Keller und Lisa-Marie Heckel mit ihren beiden Treffern binnen weniger Sekunden für die Entscheidung.

Während für die Falkenauerinnen somit das Double aus Meisterschaft (bereits sicher) und Kreispokal möglich ist, hat die SpG Auerswalde/Sachsenburg auch einen Titel sicher. Die Damen wurden im Winter Hallenkreismeister. Auf dem Feld können sie ihren Meistertitel aus dem Vorjahr nicht mehr verteidigen. Damals gingen sie noch als SpG Niederlichtenau/Sachsenburg an den Start.

Im Sommer löste sich die SG Niederlichtenau auf und die Fußballerinnen schlossen sich Wacker Auerswalde an. "Ich hoffe, dass in Zukunft noch einige Frauen den Weg zu uns finden, damit wir in der kommenden Saison die Meisterschaft wieder spannender gestalten können", sagt Uwe Schmidt voller Tatendrang.

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