Wechselburger bleiben im Winter aktiv

Die Lauftalente des TSV Medizin haben zuletzt beim Lichtenauer Sachsen-Cup erfolgreiche Ergebnisse abgeliefert. In der Hallensaison nehmen sie aber nicht nur an Laufdisziplinen teil.

Wechselburg.

Für die jungen Läufer des TSV Medizin Wechselburg ist der Abschluss des Lichtenauer Sachsen-Cups längst nicht der letzte große Wettbewerb in diesem Jahr gewesen. Sowohl in als auch außerhalb der Halle gehen Max Hammer, Toni Brunzel und Lewis Geyin den kommenden Wochen noch bei Wettkämpfen an den Start.

Mit 115 Punkten sicherte sich Max Hammer (Altersklasse U 16) Anfang Oktober den Gesamtsieg im Lichtenauer Sachsen-Cup. Toni Brunzel wurde mit 93 Punkten Vierter und Lewis Gey (U 14) holte mit 77 Punkten Platz 3. Die drei Nachwuchsläufer sind außerdem noch im Westsachsen-Cup aktiv, bei dem noch zwei Läufe ausstehen. Max, der den Wettkampf zweimal in Folge gewann und aktuell wieder Führender der Gesamtwertung ist, will in diesem Jahr den Hattrick perfekt machen - und hat zudem große Pläne für de Hallensaison.

Am kommenden Wochenende stehen die Hallenkreismeisterschaften in Döbeln an. "Unsere Läufer werden da neben den Disziplinen 50m, 60 m Hürden und 800 m auch am Kugelstoßen teilnehmen, um beim Mehrkampf zu punkten", sagt TSV-Trainerin Andrea Fuhrmann. Aber der Schwerpunkt bleibe für die Wechselburger der 800-m-Lauf. "Max hat diesen Lauf im vergangenen Jahr gewonnen und will den Erfolg natürlich wiederholen", so Fuhrmann. Der Fokus liegt in diesem Winter auf den Landesmeisterschaften, die im Januar stattfinden. Dort lief Max Hammer vergangenes Jahr zwar Bestzeit, aber damals reichte es nur für den 5. Platz. Die Norm für die Sachsenmeisterschaften haben er und Toni Brunzel bereits geschafft. Für den 12-jährigen Lewis Gey gibt es in seiner Altersklasse noch keine Meisterschaft auf Landesebene. Er hat die Regionalmeisterschaften in Chemnitz, die im Dezember stattfinden, im Blick.

Als persönliches Ziel hat sich Max Hammer die D-Kader-Norm gesetzt. Dafür muss er die Norm im Mehrkampf (Block Lauf) schaffen sowie in einer Einzeldisziplin (800 m oder 3000 m). Voriges Jahr scheiterte er knapp, da ihm trotz Bestzeit von 2:20 Minuten über 800m zehn Sekunden für die Kadernorm fehlten. "Dieses Jahr haben sich die vorgegebenen Zeiten nicht verändert - das lässt uns hoffen", sagt Andrea Fuhrmann. (erba)

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