Wenzel hoffen auf Start im April

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Der Skatclub Flöha/Erdmannsdorf sehnt das Ende der Zwangspause herbei. Onlineangebote stehen nicht so hoch im Kurs.

Flöha.

Seine Vereinskollegen hat John Stopfkuchen schon längere Zeit nicht gesehen. Doch der Chef des Skatclubs Vier Wenzel Flöha/ Erdmannsdorf hat sich nicht etwa freiwillig zurückgezogen. Vielmehr gilt in der Corona-Krise derzeit das Motto "Reizen verboten!". Bereits im Vorjahr wurden aufgrund der bestehenden Auflagen sämtliche Ligaspiele und Turniere abgesagt. Die regelmäßigen Treffs der Wenzel, die einmal wöchentlich in der Gaststätte "Rosenheim" Flöha stattfinden, mussten wegen Corona ebenfalls auf Eis gelegt werden. "Natürlich vermissen alle unsere Vereinszusammenkünfte. Immerhin haben wir eine Plattform gefunden, auf der wir online spielen können", erklärt der Vereinschef. Doch obwohl diese Variante allen Mitgliedern bekannt sei, "wird sie bisher nur sehr sparsam genutzt", so Stopfkuchen.

Seinen Informationen nach gebe es aber nach wie vor den Plan, dass in den Ligen ab April wieder die Karten gemischt werden dürfen. Immerhin ist die erste Mannschaft des SC Vier Wenzel in der 1. Bundesliga aktiv, der Aufstieg war nach mehreren Anläufen 2019 erstmals gelungen. Die "Zweite" ist im Klassement der 2. Bundesliga notiert. Ein drittes Team sitzt in der Sachsenliga an den Tischen. "Wenn es jedoch nicht bald wieder losgeht, befürchte ich bei den Vereinen einen großen Mitgliederschwund. In unseren Reihen kann ich diesen Trend bisher zum Glück nicht feststellen", erklärt Stopfkuchen, der in Thüringen zu Hause ist, sich aber nach wie vor an der Spitze des mittelsächsischen Vereins engagiert und aktiver Spieler der 2. Mannschaft ist.

Auch die Clubmeisterschaft des SC konnte aufgrund der Corona-Krise im vergangenen Jahr nur verkürzt ausgetragen werden. Nun wurde die Auswertung präsentiert. "Wir spielen die interne Meisterschaft immer zu unseren wöchentlichen Treffs im Rosenheim aus. Ursprünglich sollten mindestens 50 Serien in die Wertung eingehen, am Ende waren es lediglich 28", berichtet der Vereinschef. Immerhin kamen 17 Spieler in die Wertung. An der Spitze des Gesamtklassements gab es dabei keine Überraschungen: Den Sprung aufs Podest schafften durchweg Spieler aus der ersten Garnitur der Wenzel. Den Titel holte sich Benjamin Diener, der sich vor Torsten Neumeister und André Richter durchsetzte. Für Stopfkuchen als Viertem blieb nur die "Holzmedaille" übrig. Wolfgang Zetzschke aus Grünberg, der 1990 zu den Gründungsmitgliedern des SC Vier Wenzel gehört und den Verein 20 Jahre führte, landete auf Rang 5.

Dieses Jahr soll es eine Neuauf- lage der Clubmeisterschaft geben, kündigt Stopfkuchen an. "Wir hoffen, dass möglichst zügig wieder Normalität einzieht. Sobald es möglich ist, werden wir uns wieder regelmäßig treffen", blickt der Vereinschef voraus. Spiellokal soll auch 2021 das Rosenheim bleiben.

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