Zuhause weiter eine Macht

Die Seniorenkegler des TSV Penig haben auch ihr drittes Heimspiel in der Verbandsliga gewonnen. Der Teamchef trumpfte dabei besonders auf.

Penig.

Auf den heimischen Bahnen läuft es für die Senioren-Kegler des TSV Penig wie am Schnürchen. Sie gewannen am Wochenende auch ihr drittes Heimspiel, diesmal gegen Blau-Gelb Taucha, mit 7:1 (3153:3043). Dadurch kletterten die TSV-Senioren auf den 3. Platz der Verbandsliga.

"Aber mit unserer Gesamtpunktzahl hätten wir die beiden anderen Heimspiele nicht gewonnen", sagt der Peniger Mannschaftsleiter André Giller. "Taucha hat einen schlechten Tag erwischt, was uns zugutekam." An Giller selbst lag es nicht: Er räumte 598 Kegel ab und war damit der beste Peniger Akteur. Auf der Verbandsseite wurde er sogar in die Mannschaft des Spieltages genommen. "Das ist eine nette Randnotiz, aber nicht viel wert", so der ehemalige Zweitliga-Kegler (damals bei den Männern des TSV Zwickau) schmunzelnd. Nach Penig kam er 2017 zurück, als das Team den Durchmarsch aus der Bezirksklasse in die 2. Verbandsliga geschafft hatte. Mit ihm ging es dann noch höher in die 1. Verbandsliga, in der die Peniger nun ihre zweite Saison spielen. "Und wenn wir die Heimspiele gewinnen, dann werden wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben", sagt der Mannschaftsleiter. Beim 6:2-Heimsieg gegen die TSG Sehma gelang den TSV-Senioren vor einem Monat mit 3340 Kegeln gar ein neuer Bahnrekord. "Mit so einem Ergebnis können wir auch Meister KSV Engelsdorf gefährden." Der Titelträger ist bereits wieder unangefochtener Tabellenführer und reist am letzten November-Wochenende, wenn schon das Hinrundenfinale ansteht, nach Penig.

Zuvor geht es für die Peniger Senioren noch zum Auswärtsspiel beim Sechsten SV Dresden-Neustadt. "Vielleicht können wir dort unsere ersten Punkte in der Fremde erkämpfen", so Giller. Personell hat sich beim Team im Sommer nichts geändert. "Außer, dass die angeschlagenen Spieler ihre kleinen Verletzungen auskurieren konnten", sagt der Mannschaftsleiter. Da einige Peniger Kegler schon auf die 70 Jahre zugehen und teilweise gegen 15 Jahre jüngere Akteure spielen müssen, sei jede Partie eine neue Herausforderung. Eine, die die Peniger Senioren in der Liga momentan ganz gut meisten. (rosd)

StatistikPenig: Pleil (516), Giller (598), Müller (476), Pareis (530), Schwartz (516), Sohre (517)

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