Zum Finale nochmals auf Medaillenjagd

Kanu: Flöhaer ziehen positive Saisonbilanz

Flöha.

Die Rennkanuten des KSV Flöha haben bei ihrem diesjährigen Wettkampffinale nochmals Medaillen gesammelt. Bei der 24. Lauenhainer Meilenregatta fischten sie achtmal Edelmetall aus dem Wasser. Während sich mit Danilo Uhlig ein erfahrener Aktiver bei den Männern über zwei Meilen den Sieg holte, stand auch ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent auf dem Podest ganz oben: Ron Zessner nahm über eine Lauenhainer Meile von rund 1500 Metern im K 1 die goldene Plakette entgegen. Im K 2 schaffte er es mit seinem Partner auf den Silberrang. Weitere Medaillen erkämpften sich Lilli Schafferhans (Schülerinnen C, Silber und Bronze) , Ben Luca Voigt (Schüler B/Silber) sowie das Junioren-Duo Emma Krüger/Hanna Lotta Neuber (Silber). A-Schüler Florian Linke freute sich über Platz 3.

"Wir konnten zum Abschluss der Saison noch einmal ein ordentliches Ergebnis einfahren", sagte KSV-Chef Christian Rößler. Bevor die Kanus im Bootshaus in Flöha-Plaue winterfest gemacht werden, ziehen die Flöhaer am 27. Oktober mit dem traditionellen Abpaddeln auf dem Wehrteich der Zschopau einen endgültigen Schlussstrich. Aus seiner Sicht hätten die Sportler in dieser Saison, die ganz im Zeichen des 90-jährigen Bestehens des KSV stand, stabile Leistungen gezeigt, sagte Rößler. Dabei ragten die Nachwuchssportler Emma Kaposvari, Ben Luca Voigt, Arne Neuber und Marc Paradies heraus. Franz Krones und Nils Neumann schafften den Sprung zum Leistungszentrum des Dresdner SC.

Auch der Anstieg der Mitgliederzahl auf mehr als 80 Sportler (zwischen 1970 und 1976 waren es maximal 30) sei positiv, strapaziere jedoch auch das schmale finanzielle Budget des Vereins, sagte Rößler. Ein weiteres Problem sieht er in der zu geringen Anzahl von Trainern und Helfern. "Um auf Dauer das Niveau und vor allem die Vereinsarbeit aufrecht erhalten zu können, ist es dringend geboten, dass sich die Sportler, die jahrelang die Förderung des Vereins genossen haben, mehr in den Dienst des Vereins stellen", erklärte der Vereinschef. Ehrenamtliche Arbeit bedeute für andere da zu sein, und das regelmäßig, betonte Rößler. Leider sei dies eines der größten Probleme unserer Zeit - nicht nur bei den Wassersportlern. (kbe)

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