270 Ehrenamtliche tragen zum Gelingen bei

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Zum Doppel-Weltcup der Skisportler in Klingenthal wurden viele helfende Hände gebraucht. Sogar aus der Oberpfalz machte sich ein Trupp auf den Weg ins Vogtland.

Klingenthal.

Mit dem Doppel-Weltcup in der Nordischen Kombination und im Skispringen hat es in der Vogtland-Arena Klingenthal am Wochenende ein sportliches Highlight gegeben. Um für den Athleten optimale Bedingungen zu schaffen, setzte Ausrichter VSC Klingenthal alle Hebel in Bewegung. Dazu zählten viele fleißige Helfer, die an der Schanze und der Laufstrecke mit anpackten. 270 Ehrenamtliche sind im Einsatz gewesen, insgesamt haben rund 400 Akteure zum Gelingen beigetragen. Wie Alexander Ziron, der Geschäftsführer des VSC Klingenthal, erklärt, waren allein im Tretkommando 64 Helfer aktiv. Dabei hatten die Gastgeber Unterstützung aus Erlbach, Schöneck, Carlsfeld, Oberwiesenthal, Pöhla, Bischofsgrün und Schwandorf.

Dafür wurden drei in sich geschlossene Teams gebildet: eines für Skisprung, eines für die Nordische Kombination und eines als Backup. Der Carlsfelder Lars Seifert gehört dem VSC Klingenthal an und hat das Tretkommando der Kombinierer verstärkt. Der 36-Jährige ist selbst aktiver alpiner Rennläufer und im Weltcup der Altersklasse Master unterwegs. Zudem ist er als Übungsleiter engagiert. Für das Weltcup-Wochenende hat sich Lars Seifert, der im Polizeidienst tätig ist, extra Urlaub genommen: "Das Ganze dient der Region, es hilft dem Skiverband und dem Verein. Da lässt man auch mal ein paar Urlaubstage draufgehen. Man muss natürlich ein Stück weit sehr wintersportbegeistert sein, und es ist auch etwas Fanatismus mit dabei."

Die Weltcups, bei denen er mitgeholfen hat, kann er mittlerweile nicht mehr zählen: "Eigentlich bin ich von Anfang an dabei gewesen, immer wenn es darum ging, die Schanze herzurichten." Was gute Bedingungen für einen Sportler ausmachen, das kann Lars Seifert gut einschätzen. Der Carlsfelder ist in den USA bereits dreimaliger Vizeweltmeister und in Italien zweifacher Vizeweltmeister in seiner Altersklasse geworden. In dieser Saison sieht es aber eher düster aus, was derartige Wettkämpfe angeht. Zwar findet in Italien der Master-Weltcup statt, aber aufgrund der Tatsache, dass es sich dort um ein Risikogebiet handelt, wird es wohl schwierig teilzunehmen.

Der SC Schwandorf war in Klingenthal mit 15 Helfern aus der Oberpfalz angereist. Zu ihnen gehörte Melanie Binder. Sie sagte: "Uns ist es wichtig, hier zu helfen und im Hintergrund etwas für die Sportler tun zu können. Natürlich ist es auch toll, einen solchen Weltcup vor Ort verfolgen zu können."

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.