Am ersten Heimspieltag feiern beide Oelsnitzer Bezirks-Teams

Die Handballerinnen des Aufsteigers sind gut in die Saison gekommen. Damit tun sie es den Männern des TSV gleich, die in der Tabelle ganz oben stehen.

Bezirksliga Männer: TSV Oelsnitz - USG Chemnitz 35:31 (15:13): Mit dem Heimsieg im zweiten Saisonspiel haben die Oelsnitzer ihre Tabellenführung verteidigt. Bis es jedoch soweit war, verlangten die Chemnitzer ihnen alles ab. So blieb es bis zur 40. Minute knapp, doch wie schon im ersten Punktspiel in Schneeberg hatte die Mannschaft um Coach Philipp Bechler den längeren Atem. Die Anfangsphase gehörte den Gästen. Bis zur 9. Minute (4:6) behaupteten sie eine Führung. Doch ausgerechnet in Unterzahl konnten die Oelsnitzer verkürzen, kurz darauf zum 6:6 ausgleichen und selbst in Führung gehen. Ausschlaggebend war die starke Abwehr. In den neun Minuten vom 4:6 bis zum 8:6 blieb man ohne Gegentor. Viele gute Aktionen in der Abwehr wurden mit schnellen Gegenangriffen und erfolgreichen Abschlüssen belohnt. Dadurch baute Oelsnitz die Führung auf vier Tore aus. Doch in Überzahl gelang es Chemnitz, auf zwei Treffer zu verkürzen. Beim 15:13 ging es in die Pause. Nach dem Wechsel schien sich das Spiel zu drehen. Beim 18:19 lag die USG wieder vorn. Doch diese Führung sollte nicht lange Bestand haben, dann legten die Vogtländer, angestachelt durch den Rückstand, eine Leistungssteigerung hin. Drei Tore in Folge bedeuteten die 22:20-Führung. Der TSV spielte sich in einen kleinen Rausch und erarbeitete sich ein Polster, das beim 29:22 in der 50. Minute sogar sieben Tore betrug. Die Chemnitzer gaben sich nicht auf und versuchten, den Rückstand zu verkürzen. Doch mehr als vier Tore kamen sie nicht heran. Der Treffer zum 35:31-Endstand sollte dem jüngsten Spieler vorbehalten bleiben. Moritz Müller nutzte seine Chance vom Siebenmeterpunkt eiskalt und feierte seinen ersten Treffer in der ersten Männermannschaft. (ixs)

1. Bezirksklasse Frauen: TSV Oelsnitz - Zwönitzer HSV II 36:31 (16:14). Wenn sie personell nicht gerade einen Engpass haben, können die Handballerinnen des TSV Oelsnitz ihre Stärke beweisen. Dies war auch Sonntag in eigener Halle der Fall, als der Aufsteiger den Zwönitzer HSV II bezwang. Oelsnitz führte von Beginn an, doch kamen die Erzgebirgerinnen immer wieder heran. Mehr als zwei Tore betrug die Führung zunächst nicht. Beim 16:14 ging es in die Pause. Die Zwönitzerinnen hatten mehrere torgefährliche Spielerinnen, die aus der zweiten Reihe nach schnellen Angriffen trafen. Doch Oelsnitz hielt dagegen. Fast alle TSV-Akteurinnen trugen sich in die Torschützenliste ein, Börner traf allein gleich elfmal. Als Zwönitz ab der 50. Minute näherzukommen droht, nahm der TSV-Trainer Papst eine Auszeit. Der TSV ließ danach nichts mehr anbrennen und feierte seinen ersten Sieg in der neuen Liga. (kfe)

Kreisliga Vogtland Männer: VfB Lengenfeld II - HV 90 Klingenthal 23:29 (12:14): Klingenthal tat sich im ersten Punktspiel sehr schwer und konnte erst in der Schlussphase die Partie für sich entscheiden. Der HV 90 ließ viele klare Einwurfmöglichkeiten fahrlässig liegen, was die Lengenfelder zu nutzen wussten, die immer wieder zum Ausgleich kamen. Klingenthal konnte aus seiner spielerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen und sich nicht entscheidend absetzen. In der 47. Minute gingen der VfB sogar 21:20 in Führung. In der folgenden Auszeit wurden die Nachlässigkeiten angesprochen. Der HV 90 steigerte sich anschließend und nutzte die nachlassenden Kräfte des Gastgebers. Mit sechs Treffern in Folge ohne Gegentor drehte Klingenthal die Partie. (hvk)

SG Neptun Markneukirchen - Rodewischer Handballwölfe II 25:30 (12:16). Auch wenn bei den Rodewischern zeitweise fünf von sechs Spielern der ersten Mannschaft angehörten, war Neptun mit der Niederlage zum Saisonauftakt nicht zufrieden. Die Markneukirchener boten zu viele Lücken in der Abwehr, im Angriff wurde immer wieder zu leichtfertig geworfen. Erst ab dem 3:8 fand Neptun besser ins Spiel, verkürzte auf 8:9. Die Gäste ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und stellten bis zur Pause den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Es folgte ein munteres Hin und Her. Neptun kam immer wieder bis auf ein Tor heran, ehe die Rodewischer wieder davonzogen. Einige Fehler im Abschluss und sieben Zeitstrafen bei den Hausherren führten am Ende zu einer etwas zu hohen Niederlage.

TSV Oelsnitz II - Schönheider Handballer 25:27 (12:13). Wie schon in der Vorsaison mussten die Oelsnitzer gegen Schönheide eine knappe Heimniederlage hinnehmen. Nach einer nahezu ausgeglichenen ersten Hälfte mit wechselnder Führung (9:8, 11:12) wurden beim Stand von 12:13 die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt schien das Pendel zugunsten der Schönheider auszuschlagen. Sie bauten ihren Vorsprung bis auf fünf Tore (19:24/50.) aus. In dieser Phase scheiterten die Oelsnitzer mehrfach am stark haltenden Gästekeeper. Auf der anderen Seite bewahrte Tschöpe mit wichtigen Paraden seine Mannschaft vor einen höheren Rückstand. In den letzten zehn Minuten mobilisierten die Oelsnitzer noch einmal alle Kräfte. Dank des treffsicheren Hirsekorn gelang in der 58. Minute der 25:26-Anschlusstreffer. Der verdiente Ausgleich blieb den Hausherren jedoch versagt und die Schönheider machten mit ihren 27. Tor alles klar. (khfr)

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