Auerbacher Reitturnier steckt voller Höhepunkte

Die 44. Auflage wartet ab Freitag mit der Vogtlandmeisterschaft, Flutlichtprüfungen und dem Großen Preis auf. Und das ist längst noch nicht alles.

Die Auerbacher Reiter haben in dieser Woche in Vorbereitung auf ihr Heimturnier sogar unter Flutlicht trainiert. Das Foto vom Montagabend zeigt Kim Reuter mit "New York" im Spring-Parcours.

Für Sie berichtet: Monty Gräßler

Mit beeindruckenden Zahlen wartet der Pferdesportverein Auerbach-Sorga vor seinem 44. Reit- und Springturnier am Wochenende auf. "Wir erwarten diesmal 200 Reiter mit etwa 480 Pferden", erklärt der stellvertretende Vereinschef Daniel Schwieder. Die Auerbacher richten auf ihrem Gelände an der Schönheider Straße von Freitag bis Sonntag 24 Prüfungen im Dressur- und Springreiten aus. Für einige liegen mehr als 50 Anmeldungen vor.

Besonders stolz sind die Auerbacher, dass sie am Sonntag, 11.30 Uhr das mitteldeutsche Finale des Amateurreitercups ausrichten dürfen. Dafür haben sich im Laufe des Jahres Reiter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin-Brandenburg bei anderen Turnieren qualifiziert. Der beste von ihnen wird in Auerbach bei einer Springprüfung der schweren Kategorie gekürt. Der Sonntag steckt ohnehin voller Höhepunkte. Neben dem Pony-Führzügelwettbewerb für die Kleinen steht erstmals auch ein Hindernis-Fahr-Wettbewerb für Ein- und Zweispänner-Kutschen auf dem Programm, bevor es 16 Uhr bei einer weiteren schweren Springprüfung um den Großen Preis von Auerbach geht.

Die Zuschauer kommen bei freiem Eintritt aber auch am Freitag ab 12 Uhr und am Samstag ab 8 Uhr voll auf ihre Kosten. So geht es in mehreren Prüfungen um Punkte für die Vogtlandmeisterschaft der jungen Reiter ab 15 Jahre, die dann am Sonntagmittag geehrt werden. Als Zuschauermagnet hat sich darüber hinaus in den Vorjahren stets der Samstagabend erwiesen. Im Vorjahr knüpfte der Veranstalter zum Beispiel mit einer Dressurprüfung unter Flutlicht auf dem Springplatz an alte Traditionen an. Daran hält man bei der 44. Auflage ebenso fest wie an der Flutlicht-Springprüfung ab 21 Uhr. Danach steigt traditionell die Reiterparty im Festzelt.

Die Auerbacher Reiter haben in den vergangenen Tagen bei mehreren Arbeitseinsätzen ihre Anlage für den Höhepunkt des Jahres präpariert und herausgeputzt. Groß ist die Vorfreude aber auch bei den Nachwuchsreitern, die auf der heimischen Anlage selbst an den Start gehen. Reitlehrer Daniel Schwieder ist zuversichtlich, dass seine Schützlinge auch dieses Jahr die eine oder andere Siegerschleife in Auerbach behalten können.

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