Auerbacher Reitverein erntet Komplimente

Beim 42. Turnier des PSV Sorga gab es am Wochenende so viele Höhepunkte wie noch nie. Der Ausrichter punktete sportlich und auch organisatorisch.

Auerbach.

Annika Ebert vom RRSV Freizeitpark Plohn hat beim Großen Preis von Auerbach am Sonntagnachmittag nur knapp den Sieg verpasst. Die 18-jährige Dorfstädterin meisterte auf Chacco-Charlie die Springprüfung der Klasse S ohne Fehler und war am Ende nur drei Zehntelsekunden langsamer als Michael Kölz vom PSV Leisnig, der sich auf Dünensturm die Siegprämie sicherte. Vorjahressieger Thomas Knorre aus Gera musste sich diesmal mit Platz 7 begnügen.

Der Große Preis krönte erneut das dreitägige Reit- und Springturnier des PSV Auerbach-Sorga, das bei seiner 42. Auflage gleich mit einer ganzen Reihe von Höhepunkten aufwartete. Andreas Lorenz, Präsident des Landesverbandes Pferdesport Sachsen, war sichtlich angetan von dem, was Turnierleiter Steffen Rauer und seine Mitstreiter auf die Beine stellten. "Es war wieder eine sehr schöne Veranstaltung, bei der auch die sportlichen Leistungen gestimmt haben", sagte er. Für den Ausrichter gab es ein dickes Kompliment: "Man merkt, dass hier alle Vereinsmitglieder dahinterstehen und die ganze Truppe mitzieht."

Vereinschef Steffen Rauer, der mit Reitlehrer Daniel Schwieder gemeinsam den Hut auf hatte, gab das Lob an die insgesamt gut 80 Helfer weiter, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. "Die sind alle mit Herzblut dabei und stehen die drei Tage durch", sagte Rauer. Ein Großteil davon hatte sich bereits zuvor bei Arbeitseinsätzen eingebracht. Die Auerbacher Reiter wurden mit einer guten Zuschauerresonanz belohnt. Vor allem am Samstagabend war das Gelände sehr gut besucht. Während Sybille Fuchs vom RFV Lengenfeld das Flutlichtspringen gewann, sorgte der PSV Auerbach-Sorga mit einigen Show-Einlagen für Unterhaltung.

Auch sportlich lief es für den Ausrichter am Wochenende recht gut. "Unsere Reiter haben etliche Schleifen erritten und in etwa die Zielstellung erfüllt. Ich denke, wir sind da auf einem guten Weg", erklärte Steffen Rauer. Grund zur Freude hatte von den PSV-Startern beispielsweise Lenja Lindner, die den Führzügelwettbewerb gewann und sich damit für den Großen Preis von Sachsen qualifizierte. Erste Plätze fürs Vogtland gab es auch durch Jasmin Büttner (Auerbach-Sorga) in der A-Dressur, Lilly Künzel (RFV Lengenfeld) in der Stilspringprüfung, Pauline Streubel (Plauen-Oberlosa) im Dressurwettbewerb und Antonia Rummich (Großfriesen) in der Zwei-Phasen-Springprüfung.

Neben der Vogtlandmeisterschaft, bei der die Titel wie gestern berichtet an Sindy Abromeit, Tim Süß (beide RFV Ellefeld), Julia Lang, Emilia Akin und Marvin Mehnert (alle RFV Lengenfeld) gingen, stand auch eine Premiere im Mittelpunkt. Nadja Schmittlein vom bayerischen RC Küps gewann die Prüfung des erstmals in Sachsen ausgetragenen FAB-Cups. Die Abkürzung steht für Förderkreis der Amateur- und Berufsreiter. Dessen Präsident Wolfgang Maus hatte es sich nicht nehmen lassen, die Siegerehrung in Auerbach selbst vorzunehmen. Insgesamt waren etwa 250 Reiter aus ganz Deutschland am Start.

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