Auerbacher Trainer fordert mehr Präsenz im Strafraum

Der VfB erwartet in der Fußball-Regionalliga mit Union Fürstenwalde heute einen Tabellennachbarn. Das klingt nach Duell auf Augenhöhe. Und es erfordert eine bessere Chancenverwertung als zuletzt.

Auerbach.

Für den VfB Auerbach geht es auch im letzten Heimspiel der Hinrunde heute ab 13.30 Uhr gegen den FSV Union Fürstenwalde um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Denn der neunte Tabellenplatz der Vogtländer ist trügerisch. Schließlich hat die auf dem drittletzten Platz stehende VSG Altglienicke nur zwei Zähler weniger auf dem Konto als der VfB.

Fürstenwalde klingt nicht unbedingt nach einer großen Nummer in der Regionalliga. Die Mannschaft arbeitet aber unter Profibedingungen und hat sich nach einem klassischen Fehlstart (ein Punkt aus den ersten acht Spielen) nach oben gearbeitet. Nach sieben Spielen ohne Niederlage (fünf Siege/zwei Unentschieden) liegt das Team nur aufgrund des um einen Treffer schlechteren Torverhältnisses hinter Auerbach. Damit das auch so bleibt, will der VfB heute an seine zuletzt guten Spiele anknüpfen, druckvoll nach vorn spielen und in der Chancenverwertung zulegen.

Obwohl die Auerbacher in der Vorwoche in Bischofswerda als Verlierer vom Platz gingen, weil sie zu wenig aus ihren Möglichkeiten gemacht haben, gab es in dieser Woche kein Extra-Torschusstraining. "Das ist immer mit dabei und genauso die Hoffnung, dass es Früchte trägt", sagt VfB-Trainer Sven Köhler. Um die Torgefahr seiner Mannschaft (16 Treffer in 15 Spielen) zu erhöhen, fordert er mehr Präsenz im gegnerischen Strafraum. "Je mehr Spieler den Willen aufbringen, vorne mit reinzustoßen, desto größer ist der Überraschungseffekt. Wir arbeiten daran, allerdings auch immer unter der Vorgabe, die Absicherung nach hinten dabei nicht zu vernachlässigen", sagt er.

Da es bei Marcel Schlosser und Thomas Stock, die mit leichten Blessuren aus dem Bischofswerda-Spiel herausgegangen waren, offenbar gut aussieht, was einen Einsatz gegen Fürstenwalde betrifft, dürfte es in der Startelf keine großen Veränderungen geben. Der Trainer wollte sich allerdings vor dem gestrigen Abschlusstraining nicht in die Karten schauen lassen, ob er mit zwei Stürmern oder einer Spitze agieren will und ob Sebastian Schmidt wieder von Anfang an spielt.

Die jüngsten Fürstenwalder Spiele hat sich Sven Köhler auf Video angesehen. Er erwartet heute eine spielstarke junge Mannschaft, die nach den jüngsten Erfolgen mit breiter Brust aufläuft. "Das wird für uns eine schwierige Aufgabe", sagt der Trainer. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass dem Vernehmen nach mehrere Spieler verletzungs- oder krankheitsbedingt fehlen. "Sie sind in der Breite sehr gut aufgestellt", so der Auerbacher Trainer. Die interne Torschützenliste führt Ben Meyer (drei Treffer) an.

Die Punktspielbilanz zwischen Auerbach und Fürstenwalde in der Regionalliga weist je zwei Siege und zwei Niederlagen auf. Zu Hause hatte der VfB in der Saison 2016/17 zunächst 1:3 nach 1:0-Führung verloren und 2017/18 durch ein Tor von Philipp Kötzsch in der Nachspielzeit 3:2 gewonnen.

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