Auerbacherin läuft historischen Rekord

Leichtathletin Laura Seidel ist beim Meeting in Jena über 100 Meter als erste Vogtländerin unter 12Sekunden geblieben. Nur wenige Männer sind schneller als die 17-Jährige.

Auerbach/Jena.

Groß war die Freude bei der Vogtländerin Laura Seidel, als sie in Jena beim Sparkassen-Meeting ins Ziel lief. Kein Wunder, sie hatte gerade einen historischen Vogtlandrekord über 100 Meter aufgestellt. Zum ersten Mal in ihrer Laufbahn hat Laura Seidel 12 Sekunden-Marke geknackt. Die Überraschung über ihre Leistung war bei der 17-Jährigen am größten. "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal unter 12 Sekunden laufen werde", sagte die Sprinterin von der LSGAuerbach.

Bedeuten für junge Sprinterinnen die 13 Sekunden eine erste Schallmauer im Sprint über 100 Meter, so ist das Unterbieten der 12-Sekunden-Grenze eine deutlich höhere Hürde, die nur wenige meistern können. Begünstigt durch ideale äußere Bedingungen für sehr gute Sprintzeiten schaffte das Laura Seidel in Jena im Vorlauf. Sie siegte deutlich in 11,97 Sekunden und lief dabei mit großem Abstand als Erste ins Ziel. Damit sind derzeit nur wenige Männer im Vogtland schneller als die junge Auerbacherin.

Im Endlauf sprintete sie auf den dritten Rang, wobei sie mit 12,02 Sekunden noch einmal nahe an die Vorlaufzeit herankam. Über 200 Meter erreichte sie den fünften Platz. Starker Gegenwind verhinderte eine bessere Platzierung und auch eine bessere Zeit als 25,30 Sekunden. Das konnte aber das positive Fazit für diesen Tag nicht schmälern. An dem Wettkampf in Jena nahmen viele der besten Sprinterinnen Deutschlands teil. In diesem leistungsstarken Feld konnte Laura Seidel sich souverän behaupten.

Mit den bisherigen Saisonergebnissen setzt die Vogtländerin ihre kontinuierliche Leistungssteigerung fort. Der Fokus im Training und bei den folgenden Wettkämpfen liegt klar auf der Formsteigerung für die Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Ulm. Dort soll die Höchstform erreicht werden. Dazu gilt es die noch vorhandenen kleinen Fehler, die ihre Auerbacher Trainer trotz der Superzeiten noch sehen, zu beseitigen. (phme)

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