Auf sportlicher Entdeckungstour rings um Plauen

Eine vogtländische Bädertour haben die Schwimmer des SVV in einer Ferienfreizeit in Angriff genommen. Zum Abschluss war bei den Organisatoren Improvisation gefragt.

Plauen.

31 Schwimmer haben sich in der vergangenen Woche unter der Regie von acht Betreuern des SVV Plauen auf eine Bädertour rund um Plauen begeben. Täglich trafen sich die acht- bis 14-jährigen Sportler am Neustadtplatz, um per Rad, Vereinsbus oder zu Fuß vogtländische Bäder zu erkunden. Am Montag lautete das Tagesziel Elstergarten Oelsnitz. Gewitterschauer ließen die An- und Abreise per Rad zum Abenteuer werden. Über den Elsterradweg beziehungsweise auf direktem Weg über Unterlosa absolvierten die Sportler die ersten Fahrradkilometer. Am Ende des Tages kamen so zwischen 30 und 50 Kilometer zusammen. Im Elstergarten boten während der Gewitter die überdachten Volleyballplätze und die Tischtennisplatte genügend sportliche Alternativen.

Der Dienstag stand im Zeichen der Talsperre Pöhl. Zwei Fahrrad- und eine Wandergruppe brachen am Morgen in Plauen auf. Mit Minigolf, Tischtennis, Hüpfburg und Baden verging dieser Nachmittag trotz einiger Regenschauer wie im Flug.

Am Mittwoch lautete das Ziel Freibad Haselbrunn. Die Wanderer fuhren per Straßenbahn bis zum Stadtwald und liefen erst einmal am Freibad vorbei zum Waldspielplatz. Dorthin fuhren nach einer 15 Kilometer langen Fahrradrunde über die großen Weidenteiche auch die jüngeren Radler. Die Älteren suchten die sportliche Herausforderung und fuhren über Kauschwitz, Elstertalbrücke und Steinsdorf zum Grillplatz Reißig. Dort trafen sich alle zum Mittags-Grillen. Danach ging es zum Freibad.

Dass es per Fahrrad nur 20 Kilometer auf landschaftlich reizvollen Wegen bis zum Freibad Pausa sind, überraschte am Donnerstag einige. Für den Abschlusstag war ein Ausflug zur Talsperre Pirk geplant. Aufgrund der Blaualgenplage in diesem Gewässer wurde kurzerhand am Vormittag nochmals der Elstergarten in Oelsnitz besucht. Von dort aus ging es mittags zur Pirk. Dort erwartete Staumeister Matthias Schwanke die Kinder und Jugendlichen mit zwei sehr informativen Führungen. Zum Abschluss der erlebnisreichen Ferienwoche trafen sich Eltern, Sportler und Betreuer im Schatten der Bäume am Ufer der Talsperre bei Kaffee und jeder Menge selbst gebackenem leckerem Kuchen.

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