Aufholjagd bleibt diesmal aus

Die Regionalligavolleyballer des VSV Oelsnitz haben am Samstag mit dem 1:3 im Heimspiel gegen die LE Volleys Leipzig II ihre erste Saisonniederlage kassiert. Dabei brachten sie nur einen guten Satz aufs Parkett.

Oelsnitz.

Im dritten Saisonspiel mussten die Regionalligavolleyballer des VSV Oelsnitz am Samstagabend die erste Niederlage hinnehmen. Das 1:3 (21:15, 21:25, 25:18, 21:25) in eigener Halle gegen die zweite Mannschaft der Leipziger LE Volleys war verdient. Damit ist der VSV - allerdings mit zwei weniger absolvierten Partien als die Konkurrenz - Drittletzter der neun Teams umfassenden Staffel, die Messestädter rücken auf den vierten Platz vor.

"Nicht nur, dass der Gegner stärker auftrat, als wir erwartet haben. Wir haben auch selbst viel zur Niederlage beigetragen", ärgerte sich VSV-Trainer Alexander Krug. "Einige Spieler haben ihr normales Leistungsvermögen nicht abrufen können. Wir haben im Block schlecht agiert, zeitweise auch im Außenangriff. Da hat es leider auch nicht viel geholfen, dass uns das Publikum ja fast schon frenetisch angefeuert hat." Nicht nur die Jugendspieler hätten in einigen Dingen noch zuzulegen, auch die erfahrenen Akteure hätten nicht wirklich überzeugt. "Unsere Niederlage war verdient. Respekt, was Leipzig hier geboten hat. Der Gegner ließ sich weder von der Atmosphäre noch von unserem Satzgewinn beeindrucken."

Auch wenn die Leipziger mit einer ins Aus geschlagenen Aufgabe dem VSV gleich den ersten Punkt bescherten, blieb eine VSV-Führung die Ausnahme. Bis zum 8:8 erreichten die Hausherren vor 341 Zuschauern Gleichwertigkeit, dann erspielten sich die Gäste einen Vorsprung von drei, vier Zählern, den sie mit dem 25:21 ins Ziel brachten.

Auch im zweiten Durchgang ändert sich nicht viel. Wieder zogen die Leipziger um den enorm stark aufspielenden Marc Dietzel davon und hielten die Einheimischen erneut mit mindestens drei Punkten auf Distanz. Auch dieser Spielabschnitt endete 25:21 für die Volleys. Nun dachte so mancher an das erste Heimspiel der Saison, in dem der VSV einen 0:2-Rückstand gegen den USV TU Dresden noch in einen 3:2-Sieg verwandelt hatte. Und tatsächlich ruckten die Oelsnitzer nun plötzlich an und gingen in Führung, die sie dann auch nicht wieder hergaben. Mit 15:10 oder 18:13 fiel der Vorsprung auch recht deutlich aus. Mit sieben Punkten Abstand ging der Satz beim 25:18 an die Oelsnitzer.

Doch die fielen im vierten Durchgang schnell wieder in alte Muster zurück. Die 3:2-Führung erwies sich nur als ein Strohfeuer, beim 6:6 erreichte man noch einmal Gleichstand. In dieser Phase häuften sich wieder die Fehler auf Oelsnitzer Seite. Und ausgerechnet jetzt schlugen sich auch noch die beiden Schiedsrichterinnen bei einigen kniffligen Entscheidungen auf die Seite der Leipziger. Spätestens bei deren 22:18-Führung waren die Messen zu ihren Gunsten gelesen. Auch wenn Oelsnitz noch einmal auf 21:24 herankam, war dies jedoch das höchste der Gefühle. Danach machten die Leipziger mit dem 25:15 den Deckel drauf.

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