Bei Wacker lässt keiner den Kopf hängen

Fußball-Vogtlandliga: Der Vorletzte will Bock gegen Irfersgrün umstoßen

Plauen.

Ungeschlagen zieht der SV Fronberg Schreiersgrün seine Kreise an der Spitze der Fußball-Vogtlandliga. Sieben Siege und ein Unentschieden hat er auf dem Konto, vier Zähler Vorsprung vor dem Zweitplatzierten VfB Auerbach II sowie noch ein Nachholspiel in der Hinterhand: Diese Fakten wirken fast schon meisterlich und dürften auch den kommenden Gegner SV Kottengrün beeindrucken, der nach zuletzt zwei klaren Niederlagen auf den zehnten Platz im ganz dicht zusammengerückten Mittelfeld abgerutscht ist.

Ein jeweils einen Punkt auseinanderliegendes Verfolgertrio ist den Schreiersgrünern auf den Fersen. Der zweitplatzierte VfB Auerbach II dürfte am bevorstehenden zehnten Spieltag die einfachste Aufgabe vor der Brust haben. Die VfB-Reserve konnte zwar jüngst dem Tabellenführer nicht Paroli bieten, dürfte aber mit dem Schlusslicht kaum Schwierigkeiten haben. Gegner VfBLengenfeld konnte erst eine seiner bisherigen neun Partien gewinnen, verlor die restlichen acht.

Der drittplatzierte FC Fortuna Plauen feilt weiter an seiner starken Bilanz. Der Aufsteiger könnte diese mit einem Erfolg gegen den Gast aus Mühltroff noch weiter verbessern. Der VfB ist beachtlicher Fünfter, kämpft aber mit einem besonderen Handicap. Aufgrund von Platzbauarbeiten hat er in dieser Saison keinen Heimvorteil mehr. So ist jeder Punktgewinn doppelt wichtig.

Dritter im Bunde der Verfolger ist mit der SG Unterlosa Aufsteiger Nummer 2. Wie Fortuna haben die Unterlosaer schon fünf Siege eingefahren und erwarten nun den 1. FC Rodewisch (Platz 12). Der konnte nur eines der vergangenen vier Spiele gewinnen und ist so in den Keller gerutscht. Immerhin hat man noch sieben Zähler Abstand zum einzigen Abstiegsplatz.

Nur zwei Zähler weg vom letzten Platz, der den Abstieg in die Vogtlandklasse bedeuten würde, steht derweil der Tabellenvorletzte 1. FC Wacker Plauen. Dass die Ausbeute von nur zwei Unentschieden aus den vergangenen sechs Partien ausgerechnet gegen den BSV Irfersgrün vergrößert werden kann, scheint fraglich. Zwar ist der BSV auch aufgrund seines derzeitigen personellen Notstandes mit nur einem Punkt aus vier Partien auf den sechsten Platz abgerutscht. Aber die Offensive der Plauener stellt mit acht Toren aus neun Spielen zusammen mit der aus Lengenfeld den schwächsten Angriff der Liga. "Sicher sind wir damit und auch mit der Tatsache, dass wir seit sechs Spielen ohne Sieg sind, nicht zufrieden", sagt Wacker-Trainer André Neidhardt. "Aber die Stimmung ist bei weitem nicht so schlecht, wie man meinen könnte. Wir wollen den Bock umstoßen und endlich wieder punkten, zumal wir ja sehen, dass Irfersgrün aktuell auch nicht unschlagbar ist."

Mit zwei Partien gegenüber der Konkurrenz im Rückstand ist der SC Syrau (Rang 8) aufgrund seines erfolgreichen Ausfluges bis ins Achtelfinale des Sachsenpokalwettbewerbs absolviert. Die deswegen ausgefallene Partie gegen den FC Werda wird am 21. November nachgeholt, für das Auswärtsspiel in Mühltroff steht noch kein neuer Termin fest. Jetzt ist erstmal ein Heimspiel gegen die SG Rotschau angesagt. Die Rand-Reichenbacher sind Elfter und nach zwei Siegen in den jüngsten Begegnungen klar im Aufwind.

Im gesicherten Mittelfeld steht zudem ein Duell zwischen dem Siebenten Grün-Weiß Wernesgrün und dem Neunten FC Werda auf dem Plan. Beide Teams können ohne jeglichen Druck aufspielen.

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