Blick geht längst weiter

Die Markneukirchener Regionalliga-Ringer treffen zu Hause auf Frankfurt/ Eisenhüttenstadt. Im Hinkampf überraschte Maximilian Simon alle.

Markneukirchen.

Die Regionalligaringer des AV Germania Markneukirchen empfangen am Samstag, 19.30 Uhr die Kampfgemeinschaft Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt zum Rückkampf in ihrer Trainings und Wettkampfarena. Für die Obervogtländer könnte das ein denkwürdiger Heimkampf werden, denn im Falle eines Sieges ist die Truppe in den verbleibenden vier Begegnungen kaum noch von der Tabellenspitze der Regionalliga Mitteldeutschland zu verdrängen.

Doch mit Frankfurt/Eisenhüttenstadt kommt immerhin der Tabellendritte nach Markneukirchen. Bei vielen Insidern werden Erinnerungen an den letzten Kampftag der vergangenen Saison wach, als die Männer von der Oder den AV Germania am Rand einer Niederlage hatten. Nur mit viel Glück behielten die stark ersatzgeschwächten Vogtländer die Nase mit einem knappen Sieg vorn und beendeten die Meisterschaftsrunde ungeschlagen.

"Wir wollen auch in diesem Jahr ungeschlagen bleiben und damit natürlich aufsteigen", so die Zielstellung von Mannschaftsleiter Jörg Guttmann. Dessen Team brachte in dieser Saison nur der RSK Gelenau beim knappen 16:14 ins Wanken.

Gegen die Kampfgemeinschaft Frankfurt/Eisenhüttenstadt gewannen die Germania-Recken in der Hinrunde 22:8, wobei die Vogtländer in Frankfurt zur Pause bereits 18:0 führten. Maximilian Simon bezwang dabei den EM- und WM-Teilnehmer Erik Weiß auf Schultern. "Auch wenn der Sieg von Maximilian sehr glücklich war, so ließ er doch aufhorchen", staunte Jörg Guttmann über die Kaltschnäuzigkeit des jungen Ringers. Inzwischen plant der Mannschaftsleiter schon längst für die neue Saison im deutschen Oberhaus.

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