Bronze belohnt harten Trainingsalltag

Judoka Erwin Adam vom JV Ippon Rodewisch kehrte unlängst mit als Dritter von den Deutschen Meisterschaften zurückt. Er ist der Vogtlandsportler der Woche.

Rodewisch.

Training macht den Meister - wie zutreffend diese alte Sportlerweisheit ist, bewies vor wenigen Tagen einmal mehr Judoka Erwin Adam vom JV Ippon Rodewisch. Der junge Mann hat 2010 mit dem Judosport begonnen und seitdem dem Rodewischer Verein die Treue gehalten. Mittlerweile lernt und trainiert Erwin Adam, der aus Lengenfeld stammt, allerdings am Bundesstützpunkt in Leipzig und er steht für den JV Ipp0n in der Verbandsliga-Mannschaft auf der Matte. Die fiebert gerade ihre ersten Saisonkampf am 23. März in Crimmitschau entgegen.

Adam tritt in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm an. Sein aktuell größter Erfolg ist die Bronzemedaille bei der Deutschen Einzelmeisterschaft der Altersklasse U 18, die er Anfang März in Leipzig erringen konnte. Fünf Kämpfe hatte der Vogtländer dort zu bestreiten. Drei davon konnte er gewinnen. Im vierten Kampf, als es um den Einzug ins Finale ging, musste er sich Jan Becker vom JC Geisenheim beugen, der später die Silbermedaille holte. Im folgenden Kampf um Platz 3 und setzte sich Erwin Adam gegen Jesper Wellnitz vom Judoteam Hannover durch.

Adam startete in Leipzig zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft. Der Bronzerang ist für ihn ein sensationeller Erfolg, auf den der junge Mann sehr stolz ist. Im Januar hatte er in Jena bereits den Sieg beim Sparkassenpokalturnier feiern können. Der 15-Jährige - Anfang April wird er 16 - hat in Leipzig an der Sportschule ein kräftezehrendes Trainingspensum zu bewältigen. Achtmal in der Woche steht er auf der Matte. "Das Training dort ist schon härter, dort sind die Einheiten speziell angepasst." Trotz dieser vielen Übungseinheiten am Stützpunkt ist der Lengenfelder an den Wochenenden öfter auch in Rodewisch beim Training des JV Ippon anzutreffen. "Es ist hier alles sehr familiär, und man kommt mit den Leuten sehr gut aus. Es ist immer megaschön, in Rodewisch zu sein", schwärmt er von seinem Heimatverein.

Zum Judo gekommen ist Erwin Adam durch seinen Cousin Patrick Adam, der ebenfalls dem Rodewischer Team angehört. "Ich hatte Gelegenheit, in den Sport reinzuschnuppern. Es hat mir gefallen, und so bin ich dabei geblieben", erzählt Adam. Intuitiv zu agieren und zu wissen, wie man in bestimmten Situationen reagieren muss, das sieht der Lengenfelder als seine Stärke an, wenn er auf die Tatami tritt. In diesem Jahr folgen für ihn noch verschiedene Qualifikationsturniere für Meisterschaften, bei denen er wieder vorn mitmischen möchte. Wie seine sportliche Zukunft aussieht, das lässt sich der Braungurt noch offen.

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