Der zweite Absteiger steht so gut wie fest

Mit einem 2:0-Heimsieg über Stahlbau Plauen hat der VfB Mühltroff den Klassenerhalt in der Fußball-Vogtlandliga gesichert. Die Plauener sind dagegen kaum noch zu retten.

Mühltroff - Stahlbau Plauen 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Ottiger (15./Elfmeter), 2:0 Schankat (86.); SR: Blöthner-Teichmann (Coschütz); gelb-rote Karte: Zölßmann (Mühltroff, 88.); rote Karte: Lippeck (Mühltroff, nach Spielschluss); Zuschauer: 140.

Aufsteiger Mühltroff spielt mit diesem Sieg nächste Saison weiter in der Vogtlandliga, Stahlbau steigt mit großer Wahrscheinlichkeit ab. Drei Punkte und 14 Tore zum Stadtrivalen Wacker Plauen auf dem ersten Nichtabstiegsplatz sind am letzten Spieltag kaum aufzuholen. Mühltroff gestaltete die erste Halbzeit überlegen, zweimal retteten die Gäste für ihren geschlagenen Torwart auf der Linie. Ein Elfmetertor blieb so bis zum Pausenpfiff die einzige Ausbeute für die Hausherren. Nach der Pause kam Stahlbau besser ins Spiel und hatte bis Mitte der zweiten Hälfte optisches Übergewicht, ohne sich zwingende Chancen zu erarbeiten. Erst dann schaffte es die Heimelf, durch Offensivaktionen den Gegner zu beeindrucken. Schankat machte mit seinem ersten Saisontor Sieg und Klassenerhalt gegen einen zu harmlosen Gegner perfekt.

Schreiersgrün - Wernesgrün 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Fahrenholz (51.); SR: Ordon (Heinrichsort-Rödlitz); Zuschauer: 40.

Mit dem verdienten Erfolg hat Schreiersgrün Platz 2 sicher. Die Gastgeber waren drückend überlegen, hatten viele Chancen, vergaben mehrere Hochkaräter und erzielten ein Abseitstor. Erst Fahrenholz traf aus 18 Metern zur Führung, erwischte den Wernesgrüner Torwart dabei auf dem falschen Fuß. Schreiersgrün hatte weitere gute Chancen, verpasste es aber, den Sack zuzumachen. So stürmte in der Schlussphase Wernesgrün und hätte beinahe noch den Ausgleich erzielt. Doch Winklers Schuss wurde vom Aluminium aufgehalten. (tgf)

Syrau - VfB Auerbach II 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Wolf (83.); SR: Schwab (Triebel); Zus.: 45.

Die mit dem letzten Aufgebot angetretenen Auerbacher hielten sich tapfer, kämpften aufopferungsvoll und konnten ihren Kasten bis zur 83. Minute rein halten. Dann glückte Wolf der einzige Treffer des Tages. Die VfB-Reserve konnte am knappen, aber verdienten Erfolg der Syrauer nichts mehr ändern. Die Kicker von der Drachenhöhle haben ihr Augenmerk längst auf das Pokalfinale am Samstag gerichtet, das sie zum dritten Mal in Folge erreichten. Gestern feierten sie zudem den Aufstieg ihrer zweiten Mannschaft in die Kreisliga.

Wacker Plauen - Rodewisch 1:4 (0:1). Tore: 0:1 Zeitler (30.), 0:2 Remter (52./Elfmeter), 1:2 Pippig (74.), 1:3, 1:4 Zeitler (77., 85.); SR: Kosmale (Lok Zwickau); Zuschauer: 75.

Wacker kam gut ins Spiel und hatte die ersten beiden Möglichkeiten. Zeitler nutzte in der 30. Minute die erste Chance für Rodewisch zur Pausenführung. Nach dem Wechsel erhöhte Remter per Strafstoß auf 2:0. Wackers Schneider vergab wenig später die Chance zum Anschluss per Elfmeter. Den konnte Pippig in der 74. Minute per sattem Freistoß herstellen. Wacker versuchte anschließend, den Ausgleich zu erzielen, lief aber in Konter und kassierte zwei weitere Treffer. (malö)

Grünbach-Falkenstein - Rotschau 0:2 (0:2). Tore: 0:1 Groß (3.), 0:2 Hayati (29.); SR: Manthe (Lengenfeld); Zuschauer: 40.

Die Rotschauer stellten zeitig die Weichen auf Sieg. Nach dem Anpfiff behielten sie den Ball fast drei Minuten in ihren Reihen, ehe sie zur Führung einschossen. Bis dahin hatte der Tabellenletzte nicht einen einzigen Ballkontakt. Nach einem Missverständnis zwischen Tormann und Abwehrspieler war Hayati lachender Dritter und erhöhte auf 2:0. Dabei blieb es. Grünbach/Falkenstein wirkte mit Ausnahme zweier Chancen zu hausbacken. Rotschau geriet nie in Gefahr und hatte noch mehrere Gelegenheiten, um höher zu gewinnen. (odre)

Lengenfeld - Neustadt 0:4 (0:0). Tore: 0:1 Fickert (36.), 0:2, 0:3 Hommel (37., 49.), 0:4 Kaiser (75.); SR: Renner (Chemnitzer FC); gelb-rote Karte: Tenner (Neustadt, 60.); Zuschauer: 80.

Neustadt war effektiver und nutzte seine Chancen, Lengenfeld vergab seine anfangs vorhandenen zwei, drei Möglichkeiten. Bis zur 30.Minute hielt die Heimelf gut mit, doch dann schossen sich die Neustädter mit einem Doppelpack innerhalb von zwei Minuten auf die Siegerstraße. Auch in Überzahl - Tenner sah nach einer Stunde die Ampelkarte - blieb das Neustädter Tor für die Gastgeber vernagelt.

Werda - Irfersgrün 4:2 (1:2). Tore: 1:0 Kalan (35.), 1:1 Kämpfer (43.), 1:2 Reiher (45.), 2:2 Wunderlich (66.), 3:2 Kominek (71.), 4:2 M.Strobel (75.); SR: Franda (Treuen); Zus.: 65.

Im letzten Heimspiel der Saison tat sich Werda schwer. Kalans Freistoß brachte die Führung. Danach drehte Irfersgrün die Partie. Nach der Pause stellte Werda um und dominierte das Spiel. Wunderlich köpfte den Ausgleich. Kominek knallte den Ball zum 3:2 ins Eck. Manuel Strobel köpfte schließlich zum 4:2 ein, wobei der Irfersgrüner Keeper keine gute Figur machte. Überschattet wurde die Begegnung von einer schweren Verletzung des Werdaers Puchta.

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