Derby verläuft sehr einseitig

Tabellenführung verloren, Tabellenführung gewonnen lautete die Bilanz der Oelsnitzer Handballteams. In Markneukirchen blieb die erhoffte Spannung aus.

Bezirksliga Männer: HSG Rottluff/Lok Chemnitz II - TSV Oelsnitz 31:28 (16:12): Die Oelsnitzer taten sich gegen die Chemnitzer Sachsenliga-Reserve speziell im Angriff sehr schwer. Sie leisteten sich zu viele Ballverluste im Spiel nach vorn, was eine vermeidbare Niederlage und damit den Verlust der Tabellenführung brachte. Die Abwehr stand sicher, doch riskante und schlecht ausgeführte Zuspiele störten das Konterspiel. Sechs, sieben gute Möglichkeiten ließen die Oelsnitzer in der ersten Hälfte deswegen aus, lagen anfangs zurück. Dennoch kämpften sie sich heran und glichen in der 20. Minute zum 10:10 aus. Doch bis zur Pause schlichen sich wieder Fehler ins Angriffsspiel ein. Die nutzten die Chemnitzer eiskalt aus, gingen mit einer 16:12-Führung in die Pause. Bis zum 20:16 in der 35. Minute hielt Chemnitz diesen Vorsprung, dann verkürzten die Oelsnitzer mit drei Treffern in Folge auf 19:20. Doch in Überzahl leistete sich der TSV zweimal einen Ballverlust. Das nutzten die Hausherren, um zu erhöhen und die Unterzahl unbeschadet zu überstehen. Ihren Vorsprung bauten die Chemnitzer bis zur 50. Minute auf 26:21 aus. Die Vogtländer kämpften gegen die Niederlage an. Fünf Minuten vor Ende schien es noch einmal eng zu werden, als der TSV zum 25:27 traf. Jedoch schafften es die Oelsnitzer nicht, das Spiel zu drehen. (ixs)

Oelsnitz: Seidel - Grünwald (5 Tore/davon 2 Siebenmeter), F. Schmidt (5), Schieferdecker (3/1), F. Bechler, Stache (2), Wandeler (5), Rauh (4), Leucht (4)

1. Bezirksklasse Frauen: HSG Rottluff/Lok Chemnitz - TSV Oelsnitz 29:32 (16:15): Die Oelsnitzer Frauen übernahmen mit diesem Sieg die Tabellenführung. Bis zur Hälfte der ersten Halbzeit hatte Oelsnitz die Nase vorn, glänzte mit schnellen Toren. Doch die Chemnitzerinnen fanden eine Antwort, durchbrachen mit guten Spielzügen die Oelsnitzer Abwehr und zeigten auch aus dem Rückraum, was sie zu bieten haben. Nach der Pause stellte der Oelsnitzer Trainer auf eine vorgezogene Deckung um. Die clevere Schererova sorgte mit ihren Ideen und Spielzügen für tolle Chancen, es blieb spannend. Ab der 48. Minute teilten sich Köster und Starcevic die folgenden zehn Tore. Sie hatten starke Szenen, die dem TSV den Sieg brachten. Auf diese großartige und seit Jahren nicht vorgekommene Platzierung sind die Oelsnitzer Frauen sehr stolz. (kfe)

Oelsnitz: Rose -Steudel (1), Köster (14/1), Popp, Schererova (8/1), Starcevic (8), F. Papst, Haller (1), C. Papst

Kreisliga Vogtland Männer: SG Neptun Markneukirchen - HV 90 Klingenthal 18:34 (7:19): Im Derby freuten sich rund 80 Zuschauer auf ein spannendes Spiel. Spitzenreiter Klingenthal ließ jedoch kaum etwas anbrennen, lag schon nach sieben Minuten mit fünf Toren vorn. Die auf dem vorletzten Tabellenplatz stehenden Markneukirchener fanden selten einen Weg an der starken Klingenthaler Abwehr vorbei. Die Folge waren Fehlwürfe und Ballverluste, die den Gästen meist erfolgreiche Tempogegenstöße ermöglichten. So wuchs der Markneukirchener Rückstand an. Nach dem Seitenwechsel gelang es Neptun für eine Viertelstunde, den Rückstand nicht anwachsen zu lassen. Davon, dem Spiel noch eine Wendung geben zu können, war Markneukirchen aber weit entfernt. Statt dessen baute Klingenthal die Führung aus. (jowe)

Markneukirchen: Kühn - Habel, Heberlein (1), Hüttner (1), Jacob, Lasch (4), Lauterbach, Pilz (5/4), Rödel (1), Schmidt, Vogt (3), Wieland (2), Wunderlich (1). Klingenthal: Hahmann, Hölzel - Arndt (1), Grohmann (5), Hahn, Hammer (3), Hennig (1), Lehmann (1), Ludwig (16/1), Pöhland (1), Renz, Reißmann (6)

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