Deutscher Meister bleibt bei Germania

Das Gerüst der Markneukirchener Mannschaft für die nächste Saison in der Ringer-Regionalliga steht. Fünf Stammkräfte haben jetzt verlängert.

Markneukirchen.

Publikumsliebling Maximilian Simon wird auch in der kommenden Saison für den AVGermania Markneukirchen in der Regionalliga ringen. Der frischgebackene Deutsche Juniorenmeister - er startete am Wochenende bei den Titelkämpfen in Plauen allerdings für seinen Heimatverein Weißwasser - hat ebenso wie Dimitri Blayvas, Lukasz Dublinowski, Sejran Simonyan und Julian Gebhard dieser Tage seinen Vertrag mit den Vogtländern verlängert.

Mit Marco Stoll vom RC Hürth, William Stier, der aus Aue nach Markneukirchen stößt, sowie Friedrich Fouda, der vom ASV Plauen eine Gaststartgenehmigung für Germania erhielt, gibt es bislang drei Zugänge. Denny Latzke entschied sich dafür, erneut die Reihen des ASV Plauen im gemeinsamen Landesligateam mit dem KSV Pausa zu verstärken. "Nahezu alle unsere Ringer hatten lukrative Angebote aus anderen Vereinen. Dennoch sind sie uns sowie der großen Fangemeinde treu geblieben", freut sich Mannschaftsleiter Jörg Guttmann. "Wenn knapp 100 Fans die Mannschaft zum Kampf nach Leipzig begleiten, zeigt das doch die Euphorie, die im Umfeld herrscht", bestätigen auch die beiden Trainer André Backhaus und Andy Schubert. Sie verfügen künftig über eine dickere Kaderdecke als voriges Jahr, als die Mannschaft auf Grund vieler verletzungsbedingter Ausfälle immer wieder umstellen mussten.

Am 31. Mai endet die Wechselfrist. "Doch schon jetzt ist der Markt deutscher Ringer komplett leer gefegt", weiß Guttmann. Da wird es schwer, noch weitere geeignete Verstärkungen zu finden, zumal nur zwei Ausländer je Kampftag im Aufgebot der Regionalligateams stehen dürfen. "Unsere Mannschaft ist soweit komplett, nur im leichtesten Limit klafft noch eine Lücke im freien Stil, die geschlossen werden muss", so der Mannschaftsleiter.

Marco Stoll hat am Wochenende beim internationalen Grand Prix im tschechischen Chomutov gerungen, konnte sich dort aber nicht in die Medaillenränge schieben. Er beendete das Turnier auf dem 14. Platz unter 27 Athleten.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...