Duell der Aufsteiger in Heinsdorf

In der Fußball-Vogtlandklasse liegen vor dem dritten Spieltag zwei obervogtländische Vereine vorn. Das Spitzenspiel dieser Runde findet jedoch erst am Reformationstag statt.

Der Heinsdorfer Timon Schwab (l.) im Zweikampf mit dem Falkensteiner Matthias Grunert. Ihre Teams trennten sich vorige Woche 1:1.

Von Olaf Meinhardt

Die Vogtlandklasse sortiert sich weiter. Nach dem dritten Spieltag wird man vielleicht etwas besser einschätzen könne, ob die Ambitionen, Hoffnungen und Sorgen der Vereine auch wirklich berechtigt sind. Momentan wird das Feld von zwei obervogtländischen Teams angeführt: Erlbach und Adorf. Unterm Strich rangieren zwei Mannschaften, die sich schon in der Vorsaison erst am Schlusstag vorm Abstieg retteten: der Reichenbacher FC II und Reumtengrün. Der Tabellenführer Erlbach steht noch ohne Gegentreffer da, während Reumtengrün noch kein Tor glückte. Das potenzielle Topspiel des Spieltages zwischen zwei noch ungeschlagenen Vereinen ist verlegt. Adorf erwartet Grünbach-Falkenstein wegen des Tages der Vogtländer erst am 31. Oktober.

Samstag, 15 Uhr:

Jößnitz - Reichenbacher FC II. Dass dem Topfavoriten Jößnitz nichts geschenkt wird, zeigte Concordia im Punkt- und Pokalspiel. Was kann Reichenbach entgegensetzen? Einschließlich der Tests hat der RFC II in der noch jungen Saison alle Spiele verloren. Dabei erwies sich Jößnitz für ihn bisher als gutes Pflaster: 0:0 (2017/18) und 3:0 (2016/17) lauteten die Ergebnisse. Doch die Einheimischen stehen aktuell in ihrer besten Serie in der Vogtlandklasse. Sie haben 2018 in jedem Meisterschaftsspiel gepunktet. Mit einem Sieg will Jößnitz aufs Treppchen. Alles andere käme auch einer großen Überraschung gleich.

Neumark - Stahlbau Plauen. Beide streben einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an. Neumark ist noch ungeschlagen, dagegen hat Stahlbau lediglich einen Punkt auf dem Konto. Saisonübergreifend haben die Männer vom Plauener Lindentempel nur eines ihrer jüngsten sieben Punktspiele verloren. Im vergangenen Spieljahr wurden beide Duelle gegen Neumark gewonnen: 3:1 und 3:0. Verliert Stahlbau, ist der Fehlstart perfekt. Neumark will in dieser Saison endlich zu alter Heimstärke zurückfinden, nachdem zuletzt nur fünf von 13 Spielen gewonnen wurden.

Sonntag, 15 Uhr:

Heinsdorfergrund - Coschütz. Im Aufsteigerduell spricht der Heimvorteil für die Heinsdorfer, die noch ungeschlagen sind. Ihre bisher letzte Punktspielpleite datiert vom 22. April, einem 2:3 eben gegen die Coschütz. Die gab den Ausschlag für deren Kreisliga-Staffelsieg. Vorige Woche zeigten die Charakter, ließen der 0:8-Auftaktpleite in Erlbach einen Dreier gegen Kürbitz folgen und sind damit erst einmal im Soll. Einen Zähler würde der Gast wohl eher unterschreiben als die Heinsdorfer, die in den jüngsten vier Meisterschaftsvergleichen gegen diesen Kontrahenten leer ausgingen.

Weiter spielen: Samstag, 15 Uhr: Erlbach - Kürbitz, Oelsnitz II - Concordia Plauen. Sonntag, 15 Uhr: Reumtengrün - Weischlitz. 31. Oktober: Adorf - Grünbach-Falkenstein.

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