Ergebnismeldung aus Freital erlöst Vogtländer von Sorgen

Ausgerechnet beim Tabellenletzten Dommitzsch haben die Kegler von Grün-Weiß Mehltheuer am letzten Spieltag der 2. Bundesliga verloren. Sie schafften aber dennoch den Klassenerhalt. Die Senioren schlugen den Staffelsieger.

Mehltheuer.

Die Kegler der ersten Männermannschaft der SG Grün-Weiß Mehltheuer verloren am Samstag am letzten Spieltag 3:5 beim Schlusslicht Dommitzscher KC, beendeten die Saison in der 2.Bundesliga Ost/Mitte aber auf dem für den Klassenerhalt reichenden Platz 6, da die Verfolger Rudolstadt (3:5 in Freital) und Zeulenroda (1:7 gegen Markranstädt) ebenfalls Niederlagen einsteckten.

Für die Vogtländer starteten Daniel Höring und Andy Spranger. Den ersten Mannschaftspunkt gewann Spranger, beim 2:2 hatte er mit 565:550 Kegeln die Nase vorn. Ebenso 2:2 hieß es bei Höring (578). Auch hier erzielte der Spieler aus Mehltheuer mehr Kegel und zugleich das beste Ergebnis in Reihen der Grün-Weißen. In Durchgang 2 lag Lutz Möckel 1:2 im Hintertreffen. Er gewann den letzten Satz und nahm seinem Gegner noch 14 Kegel ab. Das hatte den dritten Mannschaftspunkt zur Folge. Gegen den Tagesbestwert spielenden Dommitzscher Rudolf blieb Thomas Großer dagegen nur ein 1:3 (534:592). Zum Minimalziel Unentschieden fehlte noch ein Duellsieg. Den sollten Alexander Kelz oder Dirk Lorenz einfahren. Lorenz zog 1:3 (558:592) den Kürzeren. Besser schaute es da bei Kelz aus - zumindest bis das Ergebnis aus Freital bekannt wurde. Durch die Rudolstädter Niederlage hatte der Spielausgang für Mehltheuer nur noch wenig Relevanz, da man nicht mehr absteigen konnte. Kelz' Duell endete 1,5:2,5 (574:552). Da auch die Kegelwertung mit 3410:3350 an Dommitzsch ging, stand die 3:5-Niederlage fest.

Dank des Klassenerhalts in der 2.Bundesliga bleibt der zweiten Mannschaft der Zwangsabstieg aus der Verbandsliga Sachsen erspart. Das Spieljahr ist für die Grün-Weißen noch nicht beendet. Am kegeln sie im Viertelfinale des Deutschen Kegelpokalwettbewerbs beim Meister der 2. Bundesliga Nord/Mitte Rot-Weiß Hirschau um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Die SG Grün-Weiß Mehltheuer II unterlag am vorletzten Spieltag der Verbandsliga 1:7 beim Tabellenzweiten SV Leipzig und steht punktgleich hinter Mitaufsteiger Stollberg auf Platz 7 der Tabelle. Stefan Großer konnte nach einem Hänger auf der zweiten Bahn ein 3:1 bei 602:546 Kegeln verbuchen und den einzigen Punkt für sein Team sichern. In der Gesamtkegelwertung blieben die zwei Zusatzpunkte folgerichtig in Leipzig. Mit 3394:3533 erreichte Mehltheuer II dennoch ein ordentliches Resultat. Letzter Gegner im Heimspiel am Samstag ist der Tabellendritte KSVTaucha.

Die Senioren der SG Grün-Weiß beendeten die Saison in der 2. Verbandsliga als Aufsteiger auf dem dritten Platz. Im ihrem letzten Spiel wollten die Mehltheuerer nochmals einen Sieg einfahren und Tabellenführer TSG Sehma ärgern. Das gelang mit einem 6:2-Heimsieg gegen den Staffelsieger und Aufsteiger in die Verbandsliga. Im Startpaar punkteten Reiner Gerbet und Walter Neudel. Lothar Fitthal baute die Führung auf 3:0 aus, während Stefan Peukes seinen Punkt zum 3:1 trotz guter 553 Kegel abgeben musste. Im letzten Durchgang holte Ersatzspieler Kurt Rudert mit einer starken Leistung (547) den vierten Mannschaftspunkt. Udo Wagner erspielte ebenfalls gute 542 Punkte hatte aber gegen den besten Spieler der Gäste, der mit 604 Holz den Tagesbestwert erzielte, keine Chance. Die Kegelwertung ging mit 3355:3272 an die Hausherren. Staffelsieger Sehma (19:9 Punkte, 64:48 Mannschaftspunkte) und den Zweiten Markranstädt (19:9, 63,5:48,5) trennt am Ende lediglich ein halber Mannschaftspunkt. Der zweite Vogtlandvertreter, der SKV Auerbach, beendete die Saison auf Platz 7 und muss als Vorletzter nun in Relegationsspielen gegen den Siebenten der Staffel 2, den Nerchauer SV, um den Klassenerhalt kämpfen. (lff)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...