Ex-Nationalspieler wechselt von Aue zu Oberlosa

Handball-Oberligist SV 04 treibt die Planungen für die neue Saison voran. Der erste Neue kommt aus der 2. Bundesliga.

Plauen.

Der Handball-Oberligist SV 04 Oberlosa hat Rückraumspieler Ladislav Brykner verpflichtet. Der am Sonntag 31 Jahre alt gewordene ehemalige tschechische Nationalspieler (17 Einsätze) wechselt vom EHV Aue ins Vogtland und unterschrieb bei den Oberlosaern einen Zweijahresvertrag.

Der 1,94 Meter große Linkshänder begann in seiner Heimatstadt Jicin mit dem Handballspielen. Später wechselte er zum tschechischen Vorzeigeklub Talent Plzen. Mit 150 Toren in 28 Spielen der tschechischen Extraliga weckte Brykner das Interesse deutscher Clubs und wechselte zum Dessau-Rosslauer HV. Im Jahre 2012 führte ihn sein Weg weiter zum EHV Aue. Vier Jahre spielte er dort in der 2. Bundesliga, bevor er sich dem Drittligisten HSV Bad Blankenburg anschloss. 2018 holten ihn die Auer zurück und der abwehrstarke Tscheche wurde erneut zum Leistungsträger des EHV-Teams.

"Der SV 04 Oberlosa hat sich sehr um mich bemüht. Die Verantwortlichen um Lutz Petzoldt und Carsten Klaus haben mir für die nächsten Jahre ein Konzept aufgezeigt, das mir gut gefällt und zu dem ich meinen Teil beitragen möchte", erklärt Brykner seinen Wechsel nach Plauen. "Ich habe in Plauen bereits eine Wohnung gefunden, zudem kenne ich einige Spieler und den Trainer. Das wird mir die Eingewöhnung erleichtern. Ich denke, dass wir eine sehr gute Mannschaft haben werden, mit der wir unsere Ziele erreichen können", sagt der Tscheche, der darauf brennt, bei seinem neuen Verein loslegen zu können.

Mit Sebastian Duschek soll Ladislav Brykner ein starkes Duo auf der rechten Rückraumseite bilden. "Ladi bringt nach insgesamt sechs Jahren in der 2. Bundesliga viel Erfahrung mit. Wir erwarten uns von ihm, dass er auf und neben dem Parkett eine Führungsrolle einnimmt. Mit seiner Einstellung und seinem Charakter passt er perfekt in unser insgesamt verjüngtes Team", freut sich der Oberlosaer Spielbetriebschef Lutz Petzoldt über die Verpflichtung.

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