Falkenstein lässt das Pokalturnen wieder aufleben

Nach vierjähriger Unterbrechung hat der Traditionswettkampf eine Neuauflage mit 40 Aktiven erlebt. Langfristig sollen es wieder mehr werden.

Falkenstein.

Das 45. Falkensteiner Pokalturnen am Samstag in der Rathausturnhalle ist mit zwei Siegen für den Oschatzer Turnverein sowie je einem Erfolg für die SG Tobertitz und den ausrichtenden TV 1840 Falkenstein zu Ende gegangen. Zufriedene Gesichter gab es auch im Organisationsteam: "Wir werden nächstes Jahr vielleicht die Altersklassen etwas anpassen. Aber ansonsten gab es im großen und ganzen sehr viel positives Feedback", sagte Hauptkampfrichterin Sandra Loebe.

Sie gehörte gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Jörg Männle und Abteilungsleiter Falk Teger zu den Hauptinitiatoren für die Neuauflage des Traditionswettkampfes, der aufgrund von personellen Veränderungen im Verein seit 2014 nicht mehr ausgerichtet worden war. Pläne für eine Wiederbelebung gab es schon länger. "Aber richtig konkret ist es erst Ende 2017 geworden. Im Frühjahr haben wir dann die Ausschreibungen erstellt", berichtet Sandra Loebe. Dabei haben die Falkensteiner gezielt nur einige Vereine eingeladen, um mit einer Auflage im kleineren Rahmen zu starten.

Das ist aufgegangen, denn gerade bei den Wettkämpfen am Samstagvormittag hätten kaum mehr Aktive in die Rathausturnhalle reingepasst. Während die Mädchen einen Dreikampf (Boden, Stufenbarren, Balken) turnten, maßen die Jungs an vier Geräten (Boden, Seitpferd, Ringe, Barren) ihre Kräfte. Dazu kamen als Neuerung Gerätefinals zum Abschluss der Altersklassen. Die will man auch beibehalten, wenn das Pokalturnen künftig wieder mit mehr Teilnehmern stattfindet..

Die Tradition einer Abendveranstaltung mit den in Falkenstein übernachtenden Sportlern aus Karlovy Vary, Plzen und Oschatz wurde in kleinem Rahmen bereits diesmal fortgeführt. Zum 15-köpfigen Organisationsteam des Pokalturnens gehörte auch eine Reihe junger Turnerinnen des TV 1840, die aktuell eine Übungsleiter- oder Kampfrichterausbildung absolvieren. Zudem halfen viele Eltern mit.

Die Erstplatzierten AK 20/weiblich: 1. Leonie Netzsch, 2. Annelise Seidel, 3. Ann-Katrin Kratzer (alle TV Falkenstein). AK 20/ männlich: 1. Johannes Wetstein (SG Tobertitz), 2. Colin Kratzer (TV Falkenstein), 3. Moritz Grimm (SG Tobertitz). AK 14/weiblich: 1. Mia Korn (TV Oschatz), 2. Lilli Wetstein (SG Tobertitz), 3. Esther Jeromin (TV Oschatz). AK 14/männlich: 1. Hannes Woitaß, 2. Ricky Schmidt, 3. Franz Kromer (alle TV Oschatz).

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