Falkensteiner nutzen Auer Turnier als Form-Test

Taekwondo: Sieben Podestplätze als guter Start ins Jubiläumsjahr

Aue.

Das 19. Nickelhütte-Turnier in der Auer Neustadthalle ist am Samstag mit vogtländischer Beteiligung über die Bühne gegangen. Der Taekwondo-Verein Falkenstein trat mit neun Sportlern an und räumte dabei zweimal Silber und fünfmal Bronze ab. Insgesamt starteten 180 Sportler von 26 Vereinen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin und Brandenburg beim Traditionswettkampf.

Der Falkensteiner Trainer Mario Fuchs sieht das Turnier in Aue als Formtest: "Wir schauen, wo der Stand der Sportler ist und wie sie durchkommen. Darauf wird dann aufgebaut." Das Nickelhütte-Turnier sei immer gut besetzt, meint der Coach. So treffen die Falkensteiner auf Großteils unbekannte Gegner und müssen sich behaupten. Eine Sache sieht Fuchs etwas mit gemischten Gefühlen: "Es gibt bei den guten Wettkämpfern aus großen Turnier-Regionen die Meinung, dass sie in Sachsen ein leichtes Spiel haben und die Sportler leicht besiegen können." Stehen Höhepunkte an, wie diese Woche die Deutsche Meisterschaft, dann sind diese leistungsstarken Sportler auf Turnieren vertreten, um sich warm zu machen.

Für die Nachwuchssportler aus der Region ist das eine schwierige Situation. Tim Cedric Kästner sollte eigentlich jetzt am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft antreten. Die Taekwondo-Union hatte bereits grünes Licht gegeben für den Newcomer aus Falkenstein. Doch Tim Cedric Kästner hat sich dazu entschlossen, nicht anzutreten. Der 14-Jährige aus Werda schätzt für sich ein: "Die Zeit ist noch nicht reif. Ich bin noch nicht soweit, um dort mithalten zu können." Dreimal in der Woche wird in Falkenstein trainiert. Für Tim Cedric Kästner stehen dieses Jahr vier bis fünf Wettkämpfe an, wie er selbst sagt. Sein Ziel für die Saison: Er möchte seinen Sachsenmeister-Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

In Aue ist er gleich im ersten Kampf auf den starken Justin Kader von den Wild Devils Schönebeck gestoßen und verlor den Kampf in der LK 1 der Jugend A bis 59 Kilo. Zwar schlug sich der Falkensteiner in seinem ersten Kampf in dieser Leistungsklasse gut, aber es reichte nicht. Einen Treppchen-Platz verpasste Tim Cedric Kästner. Dennoch gab es Edelmetall für Falkenstein. Silber in ihren Leistungsklassen erkämpften Annabell Claus und Iven Fücker. Bronze gab es für Jörg Borisch, Anthony Suchomel, Jasmin Meinel, Lucas Wirth und Theodor Tischer. Der Taekwondo-Verein Falkenstein feiert in diesem Jahr - am 12. August - 20. Jubiläum. Als Gastreferentin haben die Falkensteiner Helena Fromm eingeladen, die beim olympischen Taekwondo-Turnier 2012 in London die Bronzemedaille gewann.

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