Fans freuen sich Marian Mihaliks Comeback

Mit dem Heimkampf gegen Luckenwalde beginnt für Germania Markneukirchen die Rückrunde in der Ringer-Regionalliga. In der scheint das Team des Spitzenreiters noch stärker zu sein.

Markneukirchen.

Als verlustpunktfreier Herbstmeister haben die Ringer des AV Germania Markneukirchen um das Trainergespann André Backhaus/Andy Schubert die Hinrunde in der Regionalliga Mitteldeutschland abgeschlossen. Nur einmal wurde es richtig knapp, als die Vogtländer beim Verfolger Thalheim ein 10:10-Unentschieden schafften und Franz Richter im Nachholkampf mit einem 4:3 über Ondrej Dadak den 11:10-Endstand in Stein meißelte. Dennoch lief beim AV Germania nicht alles nach Plan. So zog sich Dimitri Blayvas einen Kreuzbandriss zu und fällt die gesamte Saison aus. Auch Denny Latzke verletzte sich gleich zum Beginn am Fuß, er wird nach einer Operation ebenfalls für den Rest der Saison fehlen. Nachdem Francis Weinhold Markneukirchen in Richtung Aue verließ und Franz Richter endgültig ins Schwergewicht aufrückte, erklärte sich der langjährige Markneukirchener Leistungsträger Marian Mihalik bereit, einige Kämpfe im Halbschwergewicht zu bestreiten und die entstandene Lücke zu füllen.

In der Rückrunde werden nun die Stilarten getauscht. Damit dürfte das Germania-Team noch stärker stehen, denn mit Valerij Borgoiakov verfügt es über einen Ringer, der im leichtesten Limit bis 57 Kilogramm kaum zu schlagen sein dürfte. In den oberen Gewichtsklassen wechselt Freistilspezialist Lukasz Dublinowski ins schwerste Limit, Marian Mihalik feiert sein Comeback im Halbschwergewicht. "Mit Borgoiakov, Simonyan und Mihalik müssen wir etwas jonglieren, denn es dürfen in der Regionalliga nur zwei ausländische Verstärkungen eingesetzt werden", so Jörg Guttmann, der sportliche Leiter des AV Germania. Jeweils einer aus diesem Trio muss also aussetzen.

Erster Prüfstein in der Rückrunde ist morgen der 1. Luckenwalder SC. Der kämpfte sich nach schwachem Start (9:21 gegen Markneukirchen, 13:21 in Frankfurt an der Oder) bis auf den dritten Tabellenplatz vor. Nach einer Insolvenz startete Luckenwalde vor drei Jahren in der untersten Liga neu und qualifizierte sich mit klaren Siegen in den Aufstiegskämpfen gegen Werdau für die Regionalliga Mitteldeutschland. Unter dem neuen Präsidenten Jörn Levermann wurden zahlreiche ehemaligen Luckenwalder Ringer, die inzwischen für andere Vereine kämpften, zurückgeholt oder reaktiviert. Mit dem Tschechen David Vala hat der SC einen Routinier für die schweren Gewichtsklassen verpflichtet. Im Hinkampf hatte Vala, bedingt durch die 90-tägige Wechselsperre, allerdings noch keine Starterlaubis.

"Unsere Fans können sich am Samstag auf einen schönen und sicher auch spannenden Kampfabend freuen, wobei wir gegen Luckenwalde den Rückhalt brauchen", so Andy Schubert, der einen Kampf auf Augenhöhe erwartet. Die Begegnung wird 19.30 Uhr in der Trainings- und Wettkampfarena an der Schützenstraße von Uwe Richter (Taucha) angepfiffen.

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