Favorit Markneukirchen wankt gegen Gelenau, fällt aber nicht

Mit 16:14 war der Sieg gegen die Erzgebirger allerdings ein knapper. Damit bleibt der AV Germania in der laufenden Saison in der Regionalliga weiter unbesiegt.

Markneukirchen.

Dass die Regionalligasaison 2019/20 trotz guter Verstärkungen kein Spaziergang für den Titelverteidiger aus Markneukirchen wird, wurde am Samstag deutlich, als der bislang ungeschlagene Tabellenführer vor heimischer Kulisse gegen den RSK Gelenau nur knapp mit 16:14 gewann. Der Favorit wankte zwar, aber er fiel eben nicht. Denn Serjan Simonyan (75 kg/GR) rettete im letzten Kampf des Abends trotz einer knappen Niederlage gegen DRB-Auswahlringer Erik Löser den Sieg. Beim Punktstand von 6:6 entschied die Anzahl der höheren Wertungen zugunsten des Gelenauers. Damit wanderte nur ein Punkt auf das Konto der Erzgebirger zum 16:14-Endstand für Germania.

Zu Beginn der Begegnung wurde Valerij Borgoiakov (57 kg/FR) vom Kampfrichter Peter Pippel (Potsdam) kampflos zum Sieger erklärt, da Gelenau im leichtesten Limit keinen Gegner für den starken russischen Ringer mitgebracht hatte. Franz Richter (130 kg/GR) schob den defensiv eingestellten Martin Hettler von einer Seite der Matte auf die Andere, am Ende holte der 21-jährige Schwergewichtler mit dem 11:0- Punktsieg drei Mannschaftszähler für das Germania-Konto.

Rene Roth (61 kg/GR) musste gegen den erfahrenen Gelenauer Daniel Franke eine 0:16-Niederlage hinnehmen und auch Lukasz Dublinowski (98 kg/FR) hatte trotz starker Gegenwehr mit 1:2 Punkten das Nachsehen gegen Kamil Woiciechowski. Erst Roman Walter (66 kg/FR) punktete erneut für Germania. Der Hofer zwang Hassan Ismail, vor zwei Jahren von Jena nach Gelenau gekommen, mit 5:2 Zählern in die Knie. Mit 9:5 für die Gastgeber ging es in die Pause.

Zum Beginn der zweiten Halbzeit erklärte Kampfrichter Peter Pippel den RSK-Mittelgewichtler Lukas Kästel kampflos zum Sieger, da bei Markneukirchen Bence Fulai noch immer verletzungsbedingt fehlt. Doch Maximilian Simon (71 kg/GR) glich die kampflosen vier Mannschaftspunkte, die damit an Gelenau gingen, postwendend aus. Gegen Felix Franke, der bei den Gästen Zugang Marius Megier vertrat, benötigte Simon zwei Minuten zum Abbruchsieg durch technische Überlegenheit (16:0). Neuzugang William Stier hatte sich seinen Einstand vor heimischer Kulisse anders vorgestellt, doch gegen den starken Polen Cezary Sadowski war an diesem Abend kein Kraut gewachsen, Stier unterlag mit 2:18 vorzeitig.

13:13 stand es damit vor den beiden Weltergewichtskämpfen. Justin Müller sorgte mit seinem 8:0 über Tillmann Germar schon für eine gewisse Vorentscheidung. Markneukirchens Schlussringer Serjan Simonyan hielt den Sieg trotz knapper Niederlage für Markneukirchen fest. "Das war ein ganz knappes Ding, Kompliment an beide Teams, die für einen spannenden Kampfabend gesorgt haben", atmete Germania-Trainer Andy Schubert erst einmal auf.

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