Für Adorf zählt gegen Coschütz nur ein Sieg

Fußball-Vogtlandklasse: Merkur II erwartet das Schlusslicht Reichenbach

Oelsnitz/Klingenthal.

Die Fußball-Vogtlandklasse scheint festgefahren zu sein, das große Stühlerücken in der Tabelle bleibt aus. Im Rennen um die Meisterschaft konnten sich Jößnitz und Erlbach absetzen. Im Kampf um den Klassenerhalt machte Heinsdorf Boden gut. Dagegen weht in Reumtengrün und Coschütz sportlich dicke Luft.

SG Jößnitz - SpVgg Grünbach-Falkenstein. Zweit- gegen drittbeste Abwehr: Es ist das Topspiel des 17.Spieltages. Wenn einer den Jößnitzern zu Hause den ersten Punkt abknöpfen kann, dann derzeit wohl nur die Spielvereinigung. Die hat nur eines ihrer zurückliegenden acht Spiele verloren und konnte bei sechs ihrer acht Auswärtsauftritte punkten. Allerdings hat Grünbach-Falkenstein bisher alle drei Vergleiche in der Vogtlandklasse gegen die Jößnitzer verloren.

SV Merkur Oelsnitz II - Reichenbacher FC II. Der Rückrundenstart lief für Merkur mit zwei Niederlagen alles andere als rund. Gegen das auswärts noch punktlose und abgeschlagene Schlusslicht sollen wieder Zähler her, wobei man zu Hause zuletzt viermal in Folge verlor. Reichenbachs Schicksal ist praktisch entschieden. Dennoch schenkt der Letzte die Punkte nicht her, was selbst Spitzenreiter Jößnitz beim 3:1 spürte. Im Hinspiel glückte dem RFC der bisher einzige Dreier (3:2).

SpVgg Neumark - Concordia Plauen. Auswärts fielen mit Beteiligung der Plauener immer mindestens vier Tore. Im Hinspiel (2:0) nahm Neumark drei Punkte mit nach Hause. Einen Favoriten kennt die Partie nicht. Die Formkurve der Hausherren zeigt eher nach unten (drei der jüngsten vier Spiele gingen verloren), die der Gäste nach oben (vier Siege aus fünf Spielen).

BC Erlbach - FSV Bau Weischlitz. Erlbach gewann drei Auswärtsspiele in Folge, konnte aber die jüngsten vier Heimpartien nicht gewinnen. Das soll sich gegen den FSV ändern. Weischlitz hat seinen zwischenzeitlichen Hänger überwunden und sich an die Spitze des Mittelfeldes gesetzt. Ohne Druck läuft der FSV Bau gegen die stärkste Defensivabteilung (nur zwölf Gegentreffer) auf.

VFC Adorf - SV Coschütz. Um nach oben nicht den Kontakt abreißen zu lassen, zählt für die Hausherren nur ein Sieg. In ihren jüngsten sechs Heimspielen schossen die Adorfer nur sechs Tore, was für zwölf Punkte reichte. Coschütz steht nach seiner Niederlage gegen Heinsdorf weiter mit dem Rücken zur Wand, punktete vor zwei Wochen das erste Mal auswärts. Deshalb wird der VFC nicht von einem Selbstläufer ausgehen.

VfL Reumtengrün - Stahlbau Plauen. Einen guten Start in die Rückserie kann Stahlbau vorweisen. Nach zwei Siegen (jeweils 4:1) haben die Plauener Fahrt in Richtung oberes Mittelfeld aufgenommen. Auswärts scheint es angesichts von drei Siegen in Folge zu laufen. Die Chancen stehen gut, dass diese Serie fortgesetzt wird, schließlich ist der VfL alles andere als heimstark, auch wenn er zuletzt daheim gewann. Um die Klasse zu halten, muss Reumtengrün im Frühjahr unbedingt zu Hause nachlegen.

SpVgg Heinsdorfergrund - SG Kürbitz. Dreimal blieben die Heinsdorfer im neuen Jahr ohne Niederlage. Dennoch will man sich darauf nicht ausruhen, schließlich begann die Saison ebenso, ehe es in Kürbitz die erste Niederlage setzte (1:3). Danach blieb man zehn Spiele ohne Sieg. Deshalb hat das kommende Heimspiel schon richtungsweisenden Charakter. Der Gast ist mit zwei Heimniederlagen aus der Winterpause gekommen, aber auswärts dafür viermal ungeschlagen. (omh)

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