"Gegner brennt vor Ehrgeiz"

Im Fußball-Sachsenpokal ist der VFC am Sonntag beim FSV Neusalza-Spremberg gefragt. Die spielen eine Liga unter den Plauenern eine richtig gute Rolle.

Plauen.

Eigentlich kommt dieses Sachsenpokalspiel am Sonntag um 14 Uhr beim FSV Neusalza-Spremberg für den VFC Plauen äußerst ungelegen. "Wir spielen bei einem Gegner, der noch ziemlich unbekannt ist, aber in der Sachsenliga um den Aufstieg in unsere Spielklasse kämpft", hat Patrick Grandner die Gefahr vor Augen. Nach drei Oberligasiegen in Folge erwartet jeder von den Spitzenstädtern einen Sieg. "Aber so einfach ist das nicht. Wir werden auf einen ebenbürtigen Gastgeber treffen. Und wir müssen versuchen, als Team wieder 100 Prozent zu erreichen", fordert VFC-Trainer Falk Schindler.

Nach dem grandiosen 5:0-Heimsieg gegen den VfL Halle wollen die Vogtländer nun in Neusalza-Spremberg den Einzug in die nächste Runde feiern. Die Gastgeber rutschten in der Sachsenligatabelle nach einer 1:4-Niederlage gegen den Regionalligaabsteiger Budissa Bautzen vom zweiten auf den vierten Platz ab. "Die brennen vor Ehrgeiz", ist sich Aleksandrs Guzlajevs im Klaren. Vor allem vor der FSV-Offensive mit Paul Jockusch und Radoslaw Sareto warnt das Plauener Trainerteam.

Die Spitzenstädter müssen auf Tim Sluga und Nils Fischer (beide mit Innenbandverletzung) sowie Samba Fatajo verzichten. "Letzterer meldete den erneuten Aufbruch seiner gerade überstanden geglaubten Verletzung", teilt der Verein auf seiner Homepage mit. Damit fallen drei Leute aus. "So etwas ist bei unserem kleinen Spielerkreis immer problematisch", betont VFC-Trainer Falk Schindler. Kapitän Stefan Schumann nimmt seine Mitspieler und sich selbst in die Pflicht: "Wir haben die Möglichkeit, die Serie von drei Meisterschaftssiegen in Folge im Pokal auszubauen und dann hätten wir die Chance auf ein attraktives Heimspiel. Dafür wollen wir kämpfen."

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