Gegner können Tempo nicht mitgehen

Mit Potsdam II und Wedding Berlin haben die Zweitliga-Wasserballer des SVV Plauen zwei Staffelfavoriten klar geschlagen. Am Wochenende wollen sie ihr Heimpublikum mit vielen Toren verwöhnen.

Plauen.

Für die Wasserballer des SVV Plauen stand am Wochenende in der 2. Liga Ost die erste Bewährungsprobe außerhalb des heimischen Stadtbades an. Gegner waren der OSC Potsdam II und der SC Wedding Berlin, die zu den Favoriten im Titelkampf zählen. Um so bedeutender sind die überraschend deutlichen Siege gegen von 15:9 (3:4, 4:1, 4:2, 4:2) gegen Potsdam und 14:2 (3:1, 4:1, 4:0, 3:0) gegen Berlin.

Die Potsdamer begannen am Samstagabend hoch konzentriert. Zwei Gegentore mussten die Plauener in den ersten drei Minuten hinnehmen, bevor die Männer um Spielertrainer Tamas Korpácsi einigermaßen in die Partie fanden. Das erste Viertel endete 4:3 für die Gastgeber, allerdings spürte man im Plauener Lager, dass ein Sieg drin ist. SVVCoach Korpácsi: "Es dauerte, bis wir ins Spiel fanden und wir uns unsere Chancen erarbeiteten. Uns gelang es aber, die Verteidigung auf die Potsdamer einzustellen, wodurch wir aus einer sicheren Defensive zu mehr Chancen kamen." Ab dem zweiten Spielabschnitt trumpften die Vogtländer auf und erkämpften sich die Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr hergaben. Korpasci erklärt: "Ziel unserer taktischen Ausrichtung war die Vermeidung von Hinausstellungen. Durch gegenseitiges Helfen in der Centerverteidigung hat das auch sehr gut funktioniert, sodass wir im gesamten Spielverlauf nur zweimal in Unterzahl verteidigen mussten." Letztlich konnten die Gastgeber das hohe Tempo in dieser schwimmintensiven Begegnung nicht mehr mitgehen und mussten die Plauener gewähren lassen.

Ein ähnliches Bild bot sich am Sonntag gegen den SC Wedding. Zur ungewohnten Zeit 16.30 Uhr präsentierten sich die Vogtländer von ihrer besten Seite. "Wir haben im Vergleich zum Potsdam-Spiel nicht viel an unserer Taktik geändert, allerdings war die Verteidigungsleistung nahezu perfekt", lobt der Trainer. Lediglich zwei Gegentore ließ die Plauener Defensive zu und brachte die Berliner Angreifer fast zum Verzweifeln.

Dank dieser beiden wichtigen Auswärtssiege schoben sich die Plauener mit 8:0 Punkten an die Spitze der Tabelle. Sie sind als einziges Team bislang ungeschlagen. Am Wochenende stehen die nächsten Heimspiele an. Am Samstag empfängt der SVV ab 18 Uhr den SWV TuR Dresden und am Sonntag ab 11Uhr den SC Chemnitz. In diese Partien gehen die Plauener als klare Favoriten, sodass torreiche Begegnungen zu erwarten sind.

SVV gegen Potsdam: Gruber - Soltesz (2 Tore), Üblacker, Kaminke (3), Bielefeld (1), Nagy (1), Korpácsi (3), Iffland (3), Wolf, Beuchert (1), Roßner (1), Klaubert, Schneider. SVV gegen Berlin: Gruber - Soltesz (5), Üblacker (1), Kaminke (2), Bielefeld, Nagy (1), Korpácsi (1), Iffland (1), Klaubert, Beuchert (1), Roßner (1), Winkler, Schneider (1)

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