Germania bleibt im Jubelmodus

Der zwölfte Sieg im zwölften Kampf war für die Markneukirchener Regionalliga-Ringer eine klare Angelegenheit. Einer durfte sich besonders freuen.

Markneukirchen.

Ein wahre Gala-Vorstellung haben am Samstag die Ringer des AV Germania Markneukirchen im Heimkampf der Regionalliga gegen den RV Eichenkranz Lugau abgeliefert. Die Vogtländer fegten den Kontrahenten mit 27:4 von der Matte und führen damit weiter die Tabelle an. Zweiter ist mit sechs Punkten Rückstand weiterhin der RV Thalheim, der sich 13:9 in Luckenwalde durchsetzen konnte. Der Tabellendritte Frankfurt/Eisenhüttenstadt dagegen musste sich am Samstag dem zweiten vogtländischen Vertreter in der Staffel, der WKG Pausa/Plauen 16:18 geschlagen geben.

In Markneukirchen verliefen zu Beginn die Duelle von Valerij Borgoiakov (57 kg/klassisch) und Lukasz Dublinowski (130 kg/Freistil) im Schnelldurchlauf. Beide besiegten ihre Kontrahenten Moritz Frey und Falko Demmler noch in der ersten Runde durch technische Überlegenheit. Etwas länger dauerte es bei Roman Walter (61/F) gegen den Polen Robert Dobrodziej, nach 4:31 Minuten brach der Kampfrichter auch diese Begegnung ab, nachdem Walter mehr als 15 Wertungspunkte Vorsprung hatte. Erstmals über die vollen sechs Minuten ging es beim Duell von Friedrich Fouda (98/k), der sich mit 3:1 Punkten gegen den anstürmenden Anton Vieweg durchsetzte. Kurz vor der Pause kochten in der Ringerhalle die Emotionen vor allem in der Lugauer Ecke beim Duell von Marco Stoll (66/k) gegen Frederik Esser hoch. Stoll feierte einen 17:4-Punktsieg, der drei Mannschaftspunkte zum 16:0-Halbzeitstand brachte.

Nach der Pause warf Krzysztof Sadowik (86/F) Markneukirchens Dimitri Blayvas nach einem doppelten Beinangriff auf die Matte und punktete dann im Bodenkampf weiter. Ein abgefangener Beinangriff beendete den ungleichen Kampf bereits nach einer Minute und 41 Sekunden, Sadowik holte vier Mannschaftspunkte, die auch die einzigen für die Gäste bleiben sollten. Im Kampf zweier Eigengewächse knüpfte AVG-Ringer Justin Müller (71/F) dem Lugauer Tim Hamann 11:0 Punkte ab, wahrend sich Sejran Simonyan (80/k) mit 6:1 Zählern gegen Toni Peprny durchsetzte.

Auch Maximilian Simon (75/k) bot beim 7:0 über Marco Scherf einmal mehr eine souveräne Leistung. AVG-Schlussringer William Stier (75/F) musste für seine vier Mannschaftspunkte zum 27:4-Endstand nicht schwitzen, denn Lugau hatte für ihn keinen Gegner mitgebracht. Friedrich Fouda, der sich im Markneukirchner Team sichtlich wohl fühlt, erhielt die Auszeichnung als Kämpfer des Tages. Nächste Woche kämpft die Markneukirchener Riege dann in Gelenau. Den Hinkampf im September hatten die Germania-Recken knapp mit 16:14 zu ihren Gunsten entschieden.

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