Gewinner des Großen Preises trägt Lengenfeld im Herzen

Beim 58. Reit- und Springturnier haben die Gastgeber ordentlich abgeräumt. Vereinschef Hardy Heckel gelang sogar ein Hattrick.

Lengenfeld.

Der 31-jährige Springreiter Manuel Prause vom RFV St. Georg Löbnitz hat am Sonntag mit seinem zehnjährigen Wallach Cadillac die Zwei-Sterne-S-Prüfung und damit den Großen Preis von Lengenfeld 2019 gewonnen. In die Siegerrunde waren von den gestarteten 17Reiter-Pferd-Paaren fünf Teams gekommen, davon kamen ohne Fehler nur zwei in die alles entscheidende Runde. Dort blieb beim sportlichen Höhepunkt des 58. Reit- und Springturnieres des RFV Lengenfeld kein Paar fehlerlos.

In 46,69 Sekunden und mit Fehlerpunkten gewann der gebürtige Vogtländer Manuel Prause nach 2018 zum zweiten Mal in Folge diese schwere Prüfung. Hinter dem Sieger folgten Marvin Jüngel mit Jolie Lafee (RSV Rothenburg), Michael Kölz mit Lot of Scope (PSV Leisnig), Hardy Heckel mit Charlott (RFV Lengenfeld), Michael Kölz mit Conchyta sowie Ludwig Sternberg mit Charistia (RFV Niederwerbing).

"Ich freue mich über den Sieg. Mein Pferd hat einen sehr guten Lauf. Ich bin schon zwölf Jahre aus Lengenfeld weg, bleibe aber ein Lengenfelder", sagte Manuel Prause. Den Sonderpreis für die Große Tour (Zeitspringprüfung S*, Springprüfung S* und S** mit Siegerrunde) - einen Sattelschrank - holte sich Hardy Heckel, der Erste Vorsitzende des gastgebenden Lengenfelder Vereins. Der 42-Jährige siegte insgesamt in drei Springen der schweren Klasse. "Ende der neunziger Jahre habe ich schon einmal drei S-Springen gewonnen. Da war ich aber noch Junior. Wir hatten dieses Jahr eine sehr gute Resonanz gehabt. Aus Vereinssicht war es ordentlich", betonte Hardy Heckel. Für seine ausgezeichneten Ergebnisse wurde der Lengenfelder in den Landeskader Sachsens berufen.

Seit 2002 gab es in Lengenfeld bereits zum 18. Mal für diese drei Prüfungen in der schweren Klasse so einen stattlichen Preis. Der Sponsor und Springreiter Franz Klötzer sagte: "Wir wollen das Niveau des Turniers ja halten. So einen Sattelschrank haben wir in diesem Jahr bis nach Amerika verkauft." Seit 35Jahren reitet Franz Klötzer und nimmt im Jahr an etwa 15 Turnieren teil.

Die Qualifikation für den Partner-Pferd-Cup 2019/20 gewann ebenfalls Hardy Heckel mit Lena-Bellini. Mit La Cattolica belegte er zudem auch den zweiten Platz.

Im Barrierenspringen am Samstagabend unter Flutlicht gab es zwei Sieger. Im vierten Stechen ging es über die Höhe von 1,90 Meter. Dabei erwiesen sich Felix Wassenberg mit Erlando (PSV Oberpörlitz) und Hardy Heckel mit Quint als die Besten.

Am ersten Tag trumpften in der schweren Zeitspringprüfung die Reiterinnen und Reiter aus dem Vogtland gewaltig auf. Henry Heckel siegte mit Lena-Bellini vor Julia Dotzauer mit For Surprise. Auch den dritten Platz konnte Henry Heckel mit La Cattolica erreichen. Erst auf dem vierten Platz kam der mehrfache Sachsenmeister Michael Kölz mit Lot of Scope. Rang 5 belegte Nicoletta Stein mit Charly Cash (RC Nürnberg) und Diana Wilhelm erreichte mit Sunrise (RRSV Freizeitpark Plohn) Rang 6. "Ich bin dreimal in der schweren Klasse gestartet und war zweimal platziert. Ich bin mit meinen Abschneiden zufrieden", meinte Diana Wilhelm.

Bei den 14 Dressurprüfungen standen die Wettbewerbe in den Klassen M** und M* im Mittelpunkt auf den gesonderten Viereck. Sieger in der Zwei-Sterne-M-Klasse wurde Isabell Rink mit Florence (RV St. Georg Burgstädt). Petra Röhlig vom RSV Weißbach aus dem Landkreis Zwickau wurde mit Lasini zweimal Dritte.

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