Gleich vier Gastringer ziehen nach Greiz weiter

Die Bundesliga-Mannschaft des AV Germania Markneukirchen erlebt einen Umbruch. Gegen wen die Vogtländer künftig antreten, könnte sich am Freitag entscheiden.

Markneukirchen.

Der Erstligamannschaft des AV Germania Markneukirchen stehen einige Veränderungen bevor. Zwar konnte der Großteil des Teams aus den Vorjahren gehalten werden, doch einige der Gastringer, die im Vorjahr aus Heilbronn nach Markneukirchen kamen, wechseln nun zurück, oder schließen sich anderen Vereinen an.

In der vergangenen Saison stellte der Deutsche Ringer-Bund den Vereinen frei, ob sie während der Corona-Pandemie ringen möchten oder pausieren. Die Athleten der Mannschaften, die sich für eine Wettkampfpause entschieden, konnten sich per Gaststart anderen Teams anschließen. Ein genereller Wechsel war dazu nicht nötig. Davon profitierte auch der AV Germania, der gleich mehrere Ringer aus Heilbronn ins Vogtland holte. Drei von ihnen - Christian Fetzer, Bogdan Eismont und Brian Bliefner - wechseln nun zum Markneukirchener vogtländischen Rivalen RSV Rotation Greiz. Auch der voriges Jahr aus Hallbergmoos zum AV Germania gekommene Ahmed Bilici steht künftig in Greizer Diensten. Zudem haben Francis Weinhold und Julian Gebhard ihre aktive Laufbahn beendet. Letzteren zwang eine chronische Verletzung zum Aufhören, Weinhold übernahm die Leitung des Bundesstützpunkts Frankfurt an der Oder.

"Es wird einige neue Gesichter in unserem Team geben, wir haben vor allem die deutsche Achse unserer Mannschaft verstärkt", verkündet daher Germania-Mannschaftsleiter Jörg Guttmann. Er freut sich darüber, dass Dustin Scherf und Patrick Dublinowski in Markneukirchen bleiben und weitere junge Ringer aus zwei sächsischen Vereinen dazukommen. Konkreter wollte er noch nicht werden. "Wir werden die Namen in den nächsten Tagen veröffentlichen, wenn die Tinte unter den Verträgen getrocknet ist." Gespannt ist man in Markneukirchen auf die Informationen über die Lokalrivalen aus Aue und Greiz, die im vergangenen Jahr coronabedingt pausierten und nun ihre Teams neu ausrichten.

Ungewiss bleibt bis zur am Freitag angesetzten Bundesliga-Onlinetagung die künftige Struktur der höchsten deutschen Kampfklasse. Nachdem drei Vorrundengruppen bereits in Stein gemeißelt schienen, wird nun der Vorschlag mehrerer Vereine diskutiert, stattdessen in vier Vorrundenstaffeln zu kämpfen, um den Terminplan etwas zu entzerren und die ungeliebten Doppelkampftage damit auszuschließen. Bei der jüngsten Tagung fand dieser Vorschlag viele Unterstützer.

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