Handballwölfe können Nachbarn nicht helfen

Niederlagen bezogen die beiden Teams der Region in der 1. Bezirksklasse. Mylau-Reichenbach ist damit jetzt Letzter.

Rodewisch/Reichenbach.

Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten der 1. Bezirksklasse haben die Rodewischer Handballwölfe daheim verloren. Damit ging die rote Laterne an den HV Mylau-Reichenbach, der beim Spitzenreiter HSG Freiberg III chancenlos war.

Rodewischer Handballwölfe - HSG Rochlitz-Geringswalde 26:30 (13:14): Den Ausgang des Heimspiels gegen den Aufsteiger hatten sich die Wölfe anders vorgestellt, gerade nach dem Punktgewinn in der Vorwoche beim Titelverteidiger Einheit Plauen II. Auch wenn mit Christian Lippold, Sandro Zuber und Steffen Schnabel wichtige Spieler nicht zur Verfügung standen, war diese Aufgabe gegen den ebenfalls mit dünner Besetzung bis dahin punktlosen Gegner lösbar. Am Ende blieb nur die Erkenntnis, dass man in dieser Liga in jedem Spiel seine normale Leistung abrufen muss, um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Davon waren die Rodewischer an diesem Tag aber weit entfernt. Der Angriff leistete sich zu viele Abspielfehler und Fehlwürfe, in der Abwehr fand man keinen Zugriff. So enteilte der Gegner kontinuierlich. Selbst Einwechslungen und Umstellungen brachten keine Besserung. Angesichts der kommenden Aufgaben gegen Borstendorf (5.), Freiberg (1.) und Werdau (2.) wären Punkte für die auf Platz 8 stehenden Rodewischer wichtig gewesen. Nun müssen die Baustellen beseitigt werden, sonst findet man sich nach der Hinrunde im Abstiegskampf wieder. (sebt)

Rodewisch: Kämpfer - Dießner, Bretschneider, Grimm, Groß (6 Tore/davon 1 Siebenmeter), Kistner (4), Lösel, Maslo (3), Meisinger (5), Walter (8)

HSG Freiberg III - HV Fortschritt Mylau-Reichenbach 43:22 (23:11): Der HV Fortschritt blieb beim Tabellenführer chancenlos, zumal er kurzfristig einige Spielerabsagen hinnehmen musste. Zudem verletzte sich der in den Spielen zuvor gut aufgelegte André Günther in der ersten Aktion schwer und konnte nicht mehr mitspielen. Nun musste Mylau ohne Rückraumschützen auskommen. Die Mannschaft zeigte sich von der Verletzung geschockt und fand nie ins Spiel. Die Freiberger stellten die Abwehr immer wieder vor unlösbare Aufgaben, bestraften jede schlechte Aktion mit einem Gegenstoßtor. Lange Zeit zum Verdauen der Niederlage haben die Mylauer nicht. Am Sonntag konnt der SV 04 Oberlosa III zum Derby nach Reichenbach. Beim HV Fortschritt hofft man, dass bis dahin einige Spieler wieder genesen sind. (jewi)

Mylau-Reichenbach: A. Demmrich (2), Hoffmann (10/1), Hendel (2), Hessel, Händel (5), Seuß (2), Meusel (1), Günther, Schuster

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