Heimspieltag endet mit hängenden Köpfen

Mit dem 2:3 gegen den Dresdner SSV haben die Regionalliga-Volleyballer des VSV Oelsnitz die dritte Niederlage in Folge kassiert. Die zweite Vertretung verpasste zudem den Einzug ins Pokalfinale.

Oelsnitz.

Mit einem Sieg hätte sich der VSV Oelsnitz am Samstagabend im Topspiel der Volleyball-Regionalliga Ost vor eigenem Publikum den zweiten Platz vom Kontrahenten Dresdner SSV zurückholen können. Lange sah es auch danach aus, doch eine 2:1-Führung reichte den Oelsnitzern nicht, am Ende verloren sie nach Tiebreak 2:3 (15:25, 25:20, 25:23, 17:25, 11:15). An den Platzierungen änderte dies nichts: Oelsnitz bleibt Dritter, Dresden Zweiter.

Zunächst schien es, als fänden die Vogtländer gar nicht zu ihrem Spiel. 3:9 lag der VSV im ersten Satz hinten. Trainer Krug versuchte, seine Reihen bei einer Auszeit zu ordnen. Doch das kleine Häuflein Dresdener Anhänger hatte weiter Grund zur Freude. Zehn Punkte Vorsprung spielten die Landeshauptstädter heraus, die sie bis zum Satzende (15:25) behaupteten.

Der zweite Abschnitt bot ein komplett anderes Bild. Nun bestimmte Oelsnitz das Geschehen. Trotz des verletzungsbedingten Ausscheidens von Stephen Sehr ließ der VSV keine Führung der Dresdener zu und glich nach dem 25:20-Satzerfolg verdient zum 1:1 aus.

Auch der dritte Durchgang schien eine klare Sache für den VSV zu werden, der 5:0 geführt hatte. Doch dann kam Dresden heran. Die Hausherren wurden nervös und vergeigten gleich vier Matchbälle, bevor sie sich erleichtert über ein knappes 25:23 freuen konnten.

Nun schienen die Weichen auf Sieg gestellt. Lange lagen beide Teams im vierten Satz gleichauf, dann gelangen den Elbestädtern beim 15:15 gleich vier Zähler in Folge. Diesen Vorsprung gaben sie nicht mehr her, erzwangen mit 25:17 den Entscheidungssatz. Auch dort hatten die Gäste die besseren Nerven, gewannen letztlich 15:11.

"Das war wirklich eine unnötige Niederlage, die wir uns selber zuzuschreiben haben", ärgerte sich VSV-Trainer Alexander Krug noch lange nach dem Abpfiff. "Im zweiten und dritten Satz waren wir wirklich gut, aber einige wenige fehlerhafte Aktionen haben am Ende zu unseren Ungunsten entschieden."

Oelsnitz: Singer, Preußner, Claus, Sehr, J.Hanitzsch, Neuber, Heinig, Meinhold, Schannwell, J. Krug, Masur.

Die zweite Männermannschaft des VSV hat am Samstag in eigener Halle den Einzug ins Finale des Sachsenpokalwettbewerbs als Zweiter von drei Teams knapp verpasst. Die VSV-Reserve gewann zwar 3:2 (25:18, 16:25, 11:25, 25:20, 15:10) gegen den SV Reudnitz II, zog aber anschließend gegen den SV Kreuzschule Dresden ebenfalls in fünf Sätzen 2:3 (23:25, 20:25, 25:21, 25:16, 10:15) den Kürzeren, wodurch die Kreuzschüler das Finalticket buchten. Bei den Frauen zog der SV 04 Oberlosa mit zwei Siegen ins Finale ein. Jeweils 3:0 setzten sich die Plauenerinnen zu Hause gegen die SG Textima/USG Chemnitz und den TSV Leipzig durch.

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