Hoffnungen gehen nicht alle auf

Ohne Medaillen sind die Schießsportler der Bürgerlichen Schützengilde zu Oelsnitz von den Deutschen Meisterschaften aus München zurückgekehrt. Grund zur Freude gab es für einige dennoch.

München/Oelsnitz.

Sechs Sportler der Bürgerlichen Schützengilde zu Oelsnitz hatten in diesem Jahr mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, die in den vergangenen Tagen in München ausgetragen wurde, ihr großes Saisonziel erreicht. Eine Überraschung wie im Vorjahr, als die Mannschaft mit dem Revolver .357 Magnum Bronze holte, blieb jedoch aus.

Der Startschuss auf der Olympiaanlage von 1972 in München-Hochbrück fiel für die Oelsnitzer eben mit dem Revolver .357 Magnum. Einen rabenschwarzen Tag erwischte dabei Aron Fläschendräger als erster Schütze, der nur 365 Ringe schoss und damit alle Medaillenhoffnung von Beginn an begrub. Hans-Martin Leibnitz konnte ebenso nicht seine gewohnte Leistung abrufen (378 Ringe). Zumindest Maik Maßalsky konnte mit 381 Ringen auf Platz 10 überzeugen. Das Trio kam am Ende auf Platz 6 ein. Mit acht Ringen mehr auf dem Konto hätte es erneut Bronze mit nach Hause nehmen können.

Am gleich Tage stand die zweite Revolverdisziplin mit der .44 Magnum auf dem Programm. Die Formkurve der Oelsnitzer zeigte allerdings nicht nach oben, sie blieben wieder unter ihren Erwartungen und belegten Platz 13. Maik Maßalsky kam mit 375 Ringen als Bester auf Platz 17. Klaus Posselt ging als Einzelschütze bei den Senioren an den Start. Als 13. beendete er den Wettkampf mit seiner bisher besten Platzierung bei Deutschen Meisterschaften.

Aron Fläschendräger ging am nächsten Tag als Einzelstarter mit der Pistole 9 mm Para ins Rennen. Mit 383 Ringen stand für ihn am Ende Platz 22 zu Buche. In der Disziplin Pistole .45 ACP belegte das Oelsnitzer Trio Fläschendräger/Leibnitz/ Maßalsky erneut Platz 6. Die Einzelergebnisse waren dabei besser als am Vortag, doch war auch die Konkurrenz an diesem Tag stärker.

In der neuaufgenommenen Disziplin Luftpistole Mehrkampf verpasste Dirk Löffler mit 355 Ringen aufgrund einer nicht gelungenen Fünferserie den möglichen Sprung aufs Treppchen. Er beendete den Wettkampf auf Platz 18.

Zum ersten Mal konnte sich eine Mannschaft der Schützengilde für die Deutschen Meisterschaften mit der Zentralfeuerpistole qualifizieren. Das Trio Daniel Clauß, Dirk Löffler und Aron Fläschendräger schoss dabei Vereinsrekord, was den siebenten Platz bedeutete.

Mit Maik Maßalsky, Hans-Martin Leibnitz, Aron Fläschendräger und Daniel Clauß erkämpften sich vier Sportschützen außerdem ein Meisterschaftsabzeichen. Das gibt es für Platzierungen im vorderen Drittel des Starterfeldes. (örnf)

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