Jößnitz gelingt ein Auftakt nach Maß

Die Fußballerinnen der SG haben ihr erstes Spiel der Landesliga gegen den Radebeuler BC 5:1 (3:1) gewonnen. Dennoch gab es eine Schrecksekunde.

Jößnitz.

Nach acht Jahren, in denen die Frauen der SG Jößnitz in der Fußball-Landesklasse kickten, rollte der Ball am Sonntag für sie wieder in der Landesliga. Und die SG-Frauen erwischten im Aufsteigerduell gegen den Radebeuler BC mit dem 5:1-Sieg einen Auftakt nach Maß. Mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Damian Friedrich legten die Jößnitzerinnen ihre Nervosität ab und setzten die Gäste unter Druck. So gelang Christiane Gotte in der 11. und 13. Minute mit einem Doppelschlag die 2:0-Führung. Radebeul, das nach und nach besser ins Spiel fand, nutzte durch Maria Schmatz eine Standardsituation in der 15. Minute zum Anschlusstreffer.

Auch wenn Jößnitz mehr vom Spiel hatte - Sophie Greim traf in der 30. Minute die Latte - versteckten sich die Gäste nicht. Ihre Torchancen machte aber die Jößnitzer Keeperin Patricia Dölz zunichte. Valerie Groß traf nach einem Drehschuss in der 38 Minuten den Pfosten. Den Abpraller staubte Gotte zur verdienten 3:1-Führung ab. Bis zur Pause spielte nur noch Jößnitz.

Nach Wiederanpfiff wurde die Partie offener, die 73 Zuschauern sahen Chancen auf beiden Seiten. Nach 59 Minuten nutzte Greim ihre Möglichkeit und schob das Leder nach einem Lupfer von Gotte über die Radebeuler Abwehr hinweg zur verdienten 4:1-Führung ins lange Eck ein. Marlies Pfaffl knallte wenig später den Ball an die Latte, Radebeul hätte sich zu diesem Zeitpunkt über einen höheren Rückstand nicht beschweren können. In der 69. Minute setzte Gotte den Schlusspunkt, als sie die Torhüterin des Radebeuler BC im Fünfmeterraum regelrecht austanzte.

Ein Schrecksekunde erlebten die Vogtländerinnen als Mittelfeldspielerin Valerie Groß nach einem Preßschlag in der 75. Minute verletzt am Boden liegen blieb und anschließend ins Klinikum gebracht werden musste. Die erste Diagnose lautete Abriß des Außenbandes im rechten Fuß, was mehrere Wochen Pause bedeuten. Da der Schreck über die Verletzung noch tief saß, gestalteten beide Mannschaften die Schlussviertelstunde deutlich verhaltener. Dennoch boten sich auf beiden Seiten weitere Möglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden.

Die SG Jößnitz ordnet sich nach dem ersten Spieltag hinter dem Chemnitzer FC auf Rang 2 ein und bereitet sich nun auf ihre erste Auswärtsaufgabe am Sonntag, 14 Uhr bei der SG Leipziger Verkehrssbetriebe vor. (falg)

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