Jößnitzerinnen freuen sich nun auf RB Leipzig

Die Fußballerinnen der SG Jößnitz haben die erste Hürde im Sachsenpokal genommen. Nach dem 5:0 in Dresden haben die Vogtländerinnen das große Los gezogen.

Dresden.

Stark ersatzgeschwächt sind die Fußballerinnen der SG Jößnitz zum Sachsenpokalspiel gegen den Landesklassevertreter FSV Lokomotive nach Dresden gefahren. Sie lösten ihre Auswärtsaufgabe durch zwei Tore von Sophie Greim in der ersten Halbzeit und Christine Gottes Dreierpack in den Minuten 15, 49 und 71 souverän mit 5:0.

Krankheits- und verletzungsbedingt standen Trainer Peer Gall gerademal elf Spielerinnen zur Verfügung. Doch der ungebremste Wille der Jößnitzerinnen, dieses Pokalspiel zu gewinnen, trieb die Elf immer wieder vor das Tor des Gastgebers. Allen voran waren es Gotte und Greim, die immer wieder für Torgefahr sorgten und die Lok-Spielerinnen in Verlegenheit brachten.

Hervorheben wollte der Jößnitzer Coach nach dem Spiel keine. "Es ist unglaublich, was die Mädels bei dieser Hitze ablieferten", sagte er. "Sie sind an ihre Grenzen gegangen, und ich kann nur den Hut ziehen vor dieser Leistung", fügte Gall an.

Doch der Sieg sollte nicht die einzige Freude am Sonntag bleiben. Noch am Abend erfolgte die Auslosung zur zweiten Runde, und da bekommen es die Jößnitzerinnen mit keinem geringeren Gegner als RB Leipzig zu tun. "Das ist ein Hammerlos", jubelte Gall. "Es ist eine Riesenherausforderung, wir werden uns intensiv auf diese Partie vorbereiten." Nun heißt es erst einmal sich auf den Punktspielstart am Sonntag zu konzentrieren. In ihrer ersten Partie in der Landesliga erwartet Jößnitz Mitaufsteiger Radebeuler BC.

Ausgeschieden ist dagegen die Spielgemeinschaft Reichenbacher FC/Schreiersgrün. Sie verlor zu Hause gegen die SpG Glauchau/Crimmitschau 2:5. (falg)

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