Jugend forscht in Wernesgrün: 17-Jährige im Team

Fußball-Vogtlandliga: Die drei Erstplatzierten spielen gegen die Teams auf den Rängen 4 bis 6

Plauen.

Vier Spieltage vor Saisonschluss steht in der Fußball-Vogtlandliga ein in Sachen Meisterschaft wegweisendes Wochenende bevor. Denn die ersten Drei der Tabelle spielen gegen die Teams auf den Plätzen 4 bis 6. Dabei können die Sieger nicht nur selbst punkten, sondern auch dafür sorgen, dass die direkte Konkurrenz leer ausgeht.

Spitzenreiter Fortuna Plauen erwartet den Vierten VfB Mühltroff. Fortuna, mit nur einer Niederlage im Kalenderjahr und der mit 76 Toren stärksten Offensive, dürfte die Favoritenrolle zufallen. Aber auch Mühltroff verlor 2019 nur zweimal.

Die Mannschaft der Stunde ist der SC Syrau. Der Zweite liegt nur drei Zähler hinter Fortuna und hat bei der SG Rotschau die Chance, seine hervorragende Bilanz von 13Spielen ohne Niederlage weiter auszubauen. Rotschau spielt eine starke Rückrunde, verlor aber zwei der letzten drei Spiele.

Auf Rang 3 abgerutscht ist der SVFronberg Schreiersgrün, dem etwas die Konstanz fehlt. Nach dem furiosen 4:2-Sieg gegen Spitzenreiter Fortuna folgte ein 1:4 gegen den VfBAuerbach II. Nun ist man Gastgeber für den SV Kottengrün. Der hing lange im unteren Mittelfeld fest, hat sich nun aber auf den sechsten Platz hochgearbeitet.

Zwei Teams versuchen am Tabellenende, nicht auf dem einzigen Abstiegsplatz zu landen. Schlusslicht VfB Lengenfeld müht sich, kommt aber nicht vom Fleck. Zuletzt setzte es vier Niederlagen in Folge. Nun empfangen die Lengenfelder den VfB Auerbach II. Der ließ zuletzt mit dem 4:1-Erfolg gegen Schreiersgrün aufhorchen.

Zwei Zähler mehr als Lengenfeld hat der Vorletzte 1. FC Wacker Plauen. Der hat nun einen angeschlagenen BSV Irfersgrün vor der Brust. Beiden Vertretungen gelang seit Mitte März jeweils nur ein Dreier. Auf den drittletzten Platz ist die SG Unterlosa abgerutscht. Sieben Niederlagen hintereinander und nur vier erzielte Tore sind eine sehr magere Ausbeute. Ob die sich beim 1.FC Rodewisch verbessern lässt? Immerhin sind die Rodewischer nach einem Zwischenhoch wieder in einem Tief angekommen. Nur ein Zähler konnte aus den vergangenen fünf Partien mitgenommen werden.

Werda und Wernesgrün trennt im Mittelfeld nur ein Punkt. Gastgeber Werda ist Neunter, musste sich in den letzten sechs Begegnungen nur dem SC Syrau beugen. Der Achte aus Wernesgrün überzeugte zuletzt mit zwei Siegen am Stück. "Wir sind im Moment sehr zufrieden", sagt Grün-Weiß-Trainer Ronny Singer. "Wir können die restlichen Spiele entspannt und in Ruhe angehen, wollen aber trotzdem so viele Punkte wie möglich mitnehmen." Gegen Werda sei mindestens ein Zähler das Ziel. Singer: "Wir können schon jetzt von einer erfolgreichen Saison sprechen, zumal wir vier 17-Jährige in der Mannschaft dabei haben, von denen drei sogar Stammspieler sind. Das ist für uns schon etwas ganz Besonderes." (tgf)

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