Justin Müller macht mit Schultersieg alles klar

Ringen, Regionalliga Mitteldeutschland: RSK Gelenau - AV Germania Markneukirchen 11:18

Markneukirchen.

Noch fünf Kampftage sind es in der Ringer-Regionalliga Mitteldeutschland bis zum Ende der Meisterschaftsrunde. Germania Markneukirchen steht noch immer ungeschlagen mit 26:0 Punkten an der Tabellenspitze. Nach dem 18:11-Erfolg über den RSK Gelenau vergangenen Samstag bleibt eigentlich nur die Frage, ob die Ringer aus dem oberen Vogtland das zweite Jahr ungeschlagen bleiben, denn der Staffelsieg ist den Germanen kaum noch zu nehmen.

Souverän war die Leistung des AV Germania im Erzgebirge, auch wenn Gelenau in der Hinrunde den Vogtländern fast die erste Saisonniederlage beigebracht hätte. Valerij Borgoiakov (57 kg/GR) setzte gegen Rafar Ahmadi das erste Ausrufezeichen. Mit einem 15:0-Überlegenheitserfolg fegte die russische Verstärkung des AV Germania den Gelenauer Neuzugang noch in der ersten Runde von der Matte. "Ein Duell auf Biegen und Brechen lieferten sich Lukasz Dublinowski und der für Gelenau kämpfende Pole Kamil Wojciechowski, wie aus dem 13:10-Endresultat zugunsten des RSK-Kämpfers unschwer erkennen kann", zollte Andre Backhaus beiden Kämpfern Respekt, die das Letzte aus sich herausgeholt hatten.

Viel taktiert wurde im Duell zwischen Friedrich Fouda (98 kg/GR) und Gelenaus Routinier Fabian Jänicke. Am Ende entschieden die Verwarnungspunkte den Kampf, Jänicke bekam die zuletzt vergebene Wertung und holte damit einen Siegpunkt für die Gastgeber. Im letzten Kampf vor der Pause überraschte der junge Marco Stoll (66 kg/GR) mit einem Schultersieg gegen den erfahrenen Daniel Franke. Nach nur 50 Sekunden drückte der Markneukirchner Neuzugang den RSK-Haudegen zum 8:3-Halbzeitstand für Markneukirchen auf die Schultern.

Nach dem Pausentee erhöhte Dimitri Blayvas (86 kg/FR) mit einem 13:2-Punktsieg über Lucas Kästel auf 11:3, doch danach war Rene Roth (71 kg/FR) gegen den Ex-Jenaer Tillmann Germar beim 0:16 nach nur anderthalb Minuten chancenlos. Auswahlringer Erik Löser (80 kg/GR) wurde kampflos zum Sieger gekürt, da Markneukirchen in dieser Kategorie keinen Kämpfer stellen konnte. Damit war Gelenau vor den beiden Weltergewichtsbegegnungen angesichts des 11:11-Zwischenstandes wieder gleichauf.

Serjan Simonyan 75 kg/GR) lieferte Tomas Sobecky, der seine Ringerstiefel auch schon einmal für Markneukirchen schnürte, einen großen Kampf, den er durch einen sehenswerten Wurf 8:0 gewann und drei Mannschaftspunkte auf das Germania-Konto einzahlte. Markneukirchens Schlussringer Justin Müller (75 kg/FR) machte dann mit einem Schultersieg über Felix Franke nach 98 Sekunden den Sack für Markneukirchen zu und stellte den 18:11-Endstand her. (rjö)

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