Kann Stahlbau seine kleine Serie fortsetzen?

Der BC Erlbach und SpVgg Neumark sind nach zehn Runden der Fußball-Vogtlandklasse weiter ungeschlagen. Concordia Plauen erwartet zu Hause einen Krisengipfel.

Plauen.

Das Spitzentreffen der Fußball-Vogtlandklasse findet dieses Wochenende in Neumark statt, wo die SG Jößnitz gastiert. Tabellenführer Erlbach könnte aus der Ferne der lachende Dritte werden. Ein Kellerduell steigt bei Concordia Plauen: Der Gastgeber erwartet Coschütz. Dort heißt die Devise für beide: Verlieren verboten.

BC Erlbach - SV Merkur Oelsnitz II. Es läuft weiter bei Spitzenreiter Erlbach, der sich zuletzt beim RFC II (3:2) zwar nicht mit Ruhm bekleckerte, aber dennoch einen Dreier anschreiben konnte. Nach den aufeinanderfolgenden Topspielen zu Hause gegen Adorf und Jößnitz (jeweils 1:1) scheint die Aufgabe gegen Merkur II leichter. Oelsnitz ging zwar zuletzt zweimal leer aus, wird sich aber gegen den Trend stemmen, um nicht in den zweistelligen Bereich abzurutschen.

Reichenbacher FC II - SpVgg Grünbach-Falkenstein. Obwohl derzeit alles gegen die Reichenbacher spricht, werden die Männer von Trainer Sascha Scheller einen Teufel tun und die Flinte vorzeitig ins Korn schmeißen. Mit einem Sieg hätten sie den Rettungsring zumindest wieder in Sichtweite. Doch dafür muss es hinten passen und vorn mehr Durchschlagskraft kreiert werden. Daheim schluckte der RFC stets mindestens zwei Gegentreffer, blieb in drei von fünf Fällen ohne Tor. Galt die Spielvereinigung bisher als Minimalist, so ließ sie es vor einer Woche mit dem 5:2 gegen Concordia mächtig krachen.

SV Concordia Plauen - SV Coschütz. Beide befinden sich in einer Ergebniskrise. Auswärts erwies sich der SV Coschütz als Punktelieferant: sechs Auftritte - sechs Niederlagen. Kopfschütteln ruft der Blick auf das Plauener Torverhältnis hervor: drittbester Sturm (21 Treffer) contra wackeligste Abwehr (30). Richtungsweisend dürfte dieses Kellerduell schon sein. Wer verliert, muss sich größere Sorgen machen.

FSV Bau Weischlitz - SpVgg Heinsdorfergrund. Die Brust des FSV Bau wird von Woche von Woche breiter. Fünf der jüngsten sechs Spiele wurden gewonnen. Der FSV konnte sogar Schlagdistanz zur Spitzengruppe herstellen. Gegen die auswärts noch sieglosen Heinsdorfer soll nachgewaschen werden.

SpVgg Neumark - SG Jößnitz. Der Vergleich der zweitstärksten Abwehrreihen kennt keinen Favoriten. Der Fokus der Neumarker liegt auf der Fortsetzung seiner Ungeschlagenenserie, die auch in der Vorwoche beim Unentschieden in Adorf hielt. Ihren Erwartungen wurde die Jößnitzer bisher im Großen und Ganzen gerecht. Allein auswärts haben sie Luft nach oben: Acht Punkte aus fünf Spielen lautet dort die Bilanz.

SG Stahlbau Plauen - SG Kürbitz. Drei Siege in Folge feierten die Stahlbauer zuletzt. Damit scheinen sie nun endgültig in der Saison angekommen. Nun soll auch der Aufsteiger den erstarkten Gastgeber kennenlernen, der in den ersten sieben Runden nur ein einziges Mal gewann. In welcher Form Kürbitz daherkommt, scheint schwer zu prognostizieren. Die Mannschaft trat zuletzt nicht gerade konstant auf. Zwei Heimpleiten stehen Auswärtsunentschieden in Reumtengrün und Oelsnitz gegenüber.

VfL Reumtengrün - VFC Adorf. Zu Hause hat der VfL als einziges Team noch nicht gewonnen, während der VFC auswärts bisher 16 von 18 möglichen Punkten holte. Reumtengrün stabilisierte sich aber in den vergangenen Wochen und ließ fünf Pleiten fünf Spiele ohne Niederlage folgen. Bleibt der VfL mit seinem neuen Trainer Uli Forner weiter in der Spur, dann könnte er ruhigen Herbstwochen bis zur Winterpause entgegensteuern.

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