Kein Glück auf dem Norisring

Hinter dem Schönbrunner Toni Wolf liegt ein mehr als durchwachsenes Rennwochenende Die Technik und mehrere Karambolagen machten dem Porsche-Piloten in Nürnberg zu schaffen.

Nürnberg/Schönbrunn.

"Im freien Training lief alles super. Teils waren Sektorbestzeiten dabei. Mit vollem Optimismus schaute ich den beiden anstehenden Rennen entgegen", berichtet Toni Wolf über den Freitag auf dem Stadtkurs in Nürnberg. Es folgte die letzte Feinabstimmung an seinem Porsche 911 GT3. Dann kam das Qualifying - und der Schönbrunner kam sich vor, als habe er in einem völlig anderen Auto gesessen.

"Ich kam mit der erfolgten Abstimmung, mit dem neuen Set-up, überhaupt nicht zurecht. Hinzu kamen vielleicht daraus entstandene Fehler. Mit den Plätzen 23 und 21 für die beiden Läufe waren damit die Messen eigentlich schon gelesen, die Chance auf vordere Platzierungen dahin. Auf dem 2,3 Kilometer kurzen Stadtkurs sieht es mit den Überholmöglichkeiten nicht unbedingt rosig aus", waren Wolfs Laune und Vorfreude merklich gesunken.

Trotzdem versuchte der 20-Jährige am Samstag alles. In Rennen eins ging jedoch so ziemlich alles schief. Toni Wolfs Auf- und Überholjagd endete in mehreren Karambolagen. Mittendrin der Schönbrunner mit einem Totalschaden. Insgesamt sieben Ausfälle waren die Folge. Wolf wurde daraufhin zudem für das Sonntagsrennen in die letzte Startreihe verbannt.

Auch im zweiten Lauf des Porsche-Carrera-Cups Deutschland gab es Rangeleien. Das Führungstrio schoss sich zum Beispiel gegenseitig ab. Im Feld gab es ebenfalls tüchtiges Gemenge. Wolf konnte sich jedoch diesmal schadlos halten und belegte am Ende noch Rang 16. Darauf gilt es aufzubauen - und auf das vorhandene fahrerische Vermögen.

Die Premiere auf dem schnellen und spektakulären Nürnberger Stadtkurs ging für Wolf also schief. "Nun gilt es, Fehler aufzuarbeiten, vor allem aber, das Gemüt runterzufahren und auf Normallevel zu bringen", sagt Wolf. Denn schon am 9. August wartet das nächste Rennwochenende dieser Pokal-Serie. Dann ist der Carrera-Cup bei einem weiteren Auslandsrennen in Zandvoort in den Niederlanden zu Gast.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...